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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
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klares, ungetrübtes Licht zu setzen, da es durch die Nachlässig-keit und die Verstöße der früheren Advokaten in eine uner-meßliche, chaotische Masse unverständlicher Kunstausdrückeverwirrt worden war. Seine Geschicklichkeit und sein Fleißwaren dabei so groß, daß er im Stande war, nach zwei oderdrei Tagen, die er mit mühevoller, angestrengter Arbeit ver-bracht hatte, dem jungen Advokaten die Hauptfacta des Pro-zesses einfach und verständlich vorzutragen. Mit Hülfe einesso sorgfältigen und unermüdlichen Beistandes ward AlanFairford in den Stand gesetzt, am bestimmten Tag in Be-gleitung seines ängstlichen, aber doch ermunternden Vaters,mit einem gewissen Selbstgefühl dem Gerichtshöfe zuzuwan-deln, da er sicher hoffen durfte, bei dieser wichtigen Gelegen-heit keinen Ruhm zu verlieren.

Am Gerichtshöfe begegnete ihnen der arme Peter PeebleSmit seiner gewöhnlichen dicken Perrücke und seinem hervor-ragenden Hut. Er ergriff seinen jungen Verthcidiger wieein Löwe seine Beute:Wie steht's, Mr. Alan, wiesteht's, Freund? Endlich ist der entscheidende Tag gekom-men ein Tag, dessen lange noch gedacht werden wird indiesem Hause. Der arme Peter Peebles gegen Plainstanes alle Prozesse zusammen in ?tem,m zu entscheiden soheißt es im Verzeichniß. Ich habe so viel daran gedacht,daß ich die ganze Woche kein Auge zuthat, und ich wettedarauf, es ist dem Lord Präsidenten eben so gegangendenn das ist ein Prozeß!! Aber neulich, Abends, verleitetemich Euer Vater ein Gläschen über die Gebühr zu trinken;man soll den Branntwein nicht mit Geschäften vermischen,Mr. Fairford. Es wäre mir noch schlimmer gegangen, wennich so viel Branntwein getrunken hätte, wie Ihr es wolltet.Aber jedes Ding hat seine Zeit, und Ihr sollt mit mir zu