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22 (1852) Redgauntlet
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die kurzen, barchcnten Schreibärmel mit der blauen Jacke,mit weißen Aufschlägen vertauschen wollte; er gab ihm alsoden Gedanken ein, unseren Freund Alan mit des armen Pe-ter Peebles Prozeß zu beschäftigen, der gerade durch die Fluchtdes jungen Dumtoustie zu vergeben war, wobei man zugleicher Zeit die Abwesenheit des Letzter« entschuldigen könnte;damit würde man, wie Drudgeit sich ausdrückte,zwei Mückenmit einem Schlag todtschlagen."

Mit dieser Erklärung wird der Leser wohl einen Mann,der, wie der alte Fairford, mit Verstand und Erfahrung be-gabt war, von der gewagten, ungeduldigen Neugierde frei-sprechen, mit welcher ein Knabe einen jungen Hund in einentiefen Brunnen wirft, blos um zu sehen, ob das Thier auchschwimmen kann. So viel Zutrauen er auch in die wirklichbedeutenden Talente seines Sohnes setzte, so würde er dochsehr geschwankt haben, ihm bei seinem ersten Erscheinen vorden Schranken die Pflicht aufzuerlegen, einen verwickeltenund schwierigen Rechtsstreit zu vertheidigen, wenn cS ihmnicht das wirksamste Mittel geschienen hätte, den jungen Mannvon einem Schritt abzuhalten, der ihm beim ersten Eintrittseines Sohnes in's Leben, nach seiner Denkart als höchstverderblich scheinen mußte.

Unter den zwei Nebeln wählte Mr. Fairford das, welcheser am wenigsten fürchtete; und wie ein tapferer Kriegerschickte er seinen Sohn in die Schlacht, damit er lieber aufdem Felde der Ehre bleiben, als ehrlos seine Fahne verlassenmöchte. Aber er überließ ihn auch keineswegs seiner eigenenThatkraft, ohne weitere Beihülfe. So wie Alpheus dem Her-kules voranging, bahnte er ihm selbst den Weg im Augias-ställe des Prozesses Peter Peebles. Es war ein Liebesdienstfür den alten Mann, das wahre Verdienst der Sache in einNedgauntlet. 15