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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
220
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den trennenden Bergstrom springt, die hindernde Kluft über-schreitet und so seine Reise beschleunigt.

Oder, um ein näher liegendes Gleichniß zu wählen, gleichtder Lauf unserer Geschichtserzählung der ursprünglichen Be-stimmung der Dragoner, die zu Pferd und zu Fuß dienenmußten, wie die Gelegenheit cs erheischte. Nach dieser vor-läufigen Erklärung wollen wir es versuchen, einige Umständenäher zu beleuchten, welche Alan Fairford seinem Freundenicht schrieb und nicht schreiben konnte.

Wir glauben, unser Leser wird stch einen ziemlich genauenBegriff von den Hauptcharakteren der Personen gebildet ha-ben, iwelche handelnd auftraten. Aber im Fall, daß unseregute Meinung von seiner Geschicklichkeit etwas übertriebenwäre, und um denjenigen Genüge zu leisten, die sich derlöblichen Gewohnheit des Blätterns (wozu wir selbst übrigenszuweilen große Neigung fühlen) ergeben haben, mögen diefolgenden näheren Erklärungen vielleicht nicht überflüssig sein.

Mr. Saunders Fairford, wie man ihn gewöhnlich nannte,war ei» Geschäftsmann aus der alten Schule, mäßig in sei-nen Forderungen, ökonomisch, selbst etwas genau in seinenAusgaben, streng rechtlich in der Ausführung seiner eigenenGeschäfte und der seiner Clienten, aber durch eine lange Er-fahrung belehrt, war er auch aufmerksam und mißtrauisch beiden Handlungen seiner Mitmenschen. Pünktlich, so wie dieGlocke von Saint Giles nenn Uhr schlug, sah man die runde,reinliche Gestalt des ehrenwerthen alten Herrn an der Schwelleder Gerichtshalle, oder doch mindestens am Fuße der schwar-zen Treppe reinlich gekleidet, in einem vollkommenen Anzugvon schnupftabaksbraunem Tuch, mit seidenen oder wollenenStrümpfen, wie das Wetter cs erlaubte; mit einer Zopfper-rücke und einem kleinen dreieckigen Hütchen, mit Schuhen,