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22 (1852) Redgauntlet
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das Gericht nicht unterbrechen, wie Ihr wißt. Hm, hm!Aus dem Auszug also erhellt "

Ehe Ihr anfangt," sagte Peter Peebles,würdet Ihrmir eine Gefälligkeit thu», wenn Ihr mir ein Stück Brvdund Käse, oder kalte Küche, oder Brühe, oder sonst einigenMundvorrath bringen lassen wolltet; ich habe mich so sehrgeeilt, Euren Sohn zu sprechen, daß ich keinen Bissen zuMittag."

Herzlich froh, eine so gute Gelegenheit zu haben, seinemClienten, im buchstäblichen Sinne des Worts, das Maul zustopfen, beeilte sich mein Vater, einige kalte Speisen herbci-bringen zu lassen, zu welchen Wilkinson, der Hausehre wegen,eine Flasche Branntwein hinzufügen wollte, die er aber, aufeinen Wink meines Vaters, mit einem Bicrkrng vertauschenmußte. Peter verschlang die Speisen mit der Raubgier einesausgehungerten Löwen. Das Mahl aber nahm seine Auf-merksamkeit so sehr in Anspruch, daß, während mein Vaterüber seinen Prozeß berichtete, er ihn mehrmals ansah, alswollte er seinen Bericht verbessern, es aber nie über sich ver-mochte, seinem Munde die angenehmere Beschäftigung zu ent-ziehen, und immer wieder zu seinem kalten Braten mit einemHeißhunger zurückkehrte, der mich überzeugte, daß er seit vielenTagen keine solche Gelegenheit gefunden haben mußte, seinenHunger zu stillen. Mit Auslassung aller Weitläufigkeit undvieler gesetzlichen Formen, will ich es versuchen, dir die Ge-schichte eines Prvzeßkrämers, oder vielmehr die Geschichteseines Rechtstreits, im Tausch für deine Fiedlers-Geschichte,zu erzählen.

Peter Peebles und Paul Plainstanes traten im Jahrin eine Handelsgesellschaft als Kaufleute und Leinwandhändlcrim Luckenbooth, und machten zu beiderseitigem Vortheil eine