Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
190
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schaft des Aldiborontophoscophornio, bald unter der seinesnärrischen Freundes Rigdnm Fnnnidos. Ach wie beneidete ichin diesem Augenblick unser» Freund Jack Oliver, der mitwohlgefälligem Selbstgefühl sein fades Geschwätz auskramt,der, weil er nie daran zweifelt, daß seine Unterhaltung Ver-gnügen gewährt, ein jedes schöne Weib, das ihm in den Wegkömmt, kühn anredct, und der die Pausen im Gespräche mitallen Dienstpflichten eines (luvsliere servenle, mit Fächern undFlacons auszufüllen weiß. Ich versuchte es auch, doch mochtecs linkisch genug heraus gekommen sein, wenigstens »ahm sieLady Grünmantel wie eine Fürstin die Huldigung eines Leib-eignen auf.

Unterdessen blieb der Tanzplatz leer, und da die Freudeetwas gestört worden war, so wagte ich es en üernier re8so> c(als letztes Hülfsmittel), ein Menuct vorzuschlagen. Sie dankte,indem sie ziemlich stolz crwiederte:Sie wäre hier, die gutenLeute bei ihren harmlosen Vergnügungen aufzumuntern, keines-. wegs aber zur Belustigung derselben ihre unbedeutende Tanz-kunst zur Schau auszustellcn."

Sie schwieg einen Augenblick, als wollte sic mir Zeitzur Antwort gönnen, doch da ich schüchtern stille schwieg, neigtesie anmuthsvoll ihr Köpfchen und sprach:Ich wollte iSienicht beleidigen, ein ländlicher Tanz wäre wohl passender,wenn Sie cs auch glauben."

Wie cselsdumm war ich doch, Alan, daß ich ihren Wün-schen nicht zuvorkam! Hätte ich nicht bemerken sollen, daßsich das häßliche Paar, die Mabel und der Christal auf denbeiden Seiten ihres Stuhles hingepflanzt hatten, wie dieSchildhalter des königlichen Wappen? Der Mann dick, un-tersetzt, langhaarig und trotzig wie der Löwe; das Weib, aus-gedürrt, steif geschnürt, lang, hager und verhungert, wie das