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Es ward dunkel; doch war das für meinen Führer keinHinderniß, der wie bisher mit gleicher Sicherheit des Schritteseinherging, so daß wir bald das Ende der Kluft erreichten,wo ich in meinem früheren Aufenthaltsort die Lichter flim-mern sehen konnte. Aber nicht dahin ging unser Weg. Wirließen die Wohnung des Lairds znr Linken liegen, folgten demLaufe des Baches und erreichten bald einen kleinen Weiler,welcher an der Mündung des Flusses (wahrscheinlich der Be-quemlichkeit wegen, die er den Fischerböten darbot) erbautwar. Ein langes, niedriges Gebäude, dessen Fronte geradevor uns lag, war hell erleuchtet, und das Licht schimmertenicht nur aus jeglichem Fenster, und jeglichem Ritze der bau-fälligen Wände, sondern sogar aus den Löchern und Riffendes Daches, das zum Theil mit Dachziegeln gedeckt, zumTheil mit Moos und Stroh bedeckt war.
Während diese Erscheinung meine Aufmerksamkeit in An-spruch nahm, ward die meines Gefährten von regelmäßigfolgendem Fußstampfen, vermischt mit einem schwachen musika-lischen Tone, angezogen, welche Willie's geübtes Hörorganschon deutlich unterschied, während ich es noch kaum hörte.Mit heftiger Leidenschaft stieß der alte Mann den Stock aufdie Erde. „Die lüderliche Fischersbrut! Sie haben mir einenanderen Geiger in den Weg gestellt! Erzschmuggler! Müssensie gar in der Musik ihren Schleichhandel treiben; aber beimir sollen sie schlimmer wegkommen, als bei allen Mauth-beamten in der Grafschaft. Still — horch — es ist dochkeine Violin — es ist der Pfeifen- und Trommeln-BastardSimon von Sowport vom Nicols-Walde; aber ich will ihnbepseifen und betrommeln! Laßt mich nur erst die linke Handan seinem Halstuch haben, so sollt Ihr schon sehen, was dieRechte thnn wird. Kommt nur — Bürschchen, — kommt nur —