Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
178
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der Grund der ganzen Sache läge in der diebischen Naturdes Thiers. Andere hingegen wollen es sich nicht ansredenlassen, daß es keineswegs der böse Feind gewesen wäre, denDougal und mein Ahne im Zimmer des Lairds gesehen hätten,sondern das boshafte Thier, der Major, der auf dem Sargeseine Sprünge trieb; und was das Pfeifen nach dem Todedes Lairds beträfe, so hätte das der spitzbübische Affe so gutwie der Laird selbst gekonnt, und wohl noch besser. Aberder Himmel kennt die Wahrheit, die zuerst durch die Fraudes Predigers herauskam, nachdem Sir John und ihr Ehe-mann schon längst im Grabe schlummerten. Dann aber mußtemein Großvater, um seinen guten Namen zu erhalten, seinenFreunden die ganze Geschichte erzählen, denn wenn schon seinKörper gealtert war, sein Verstand und sein Gedächtniß hat-ten noch nichts gelitten. Sonst hätte man ihn wohl beschul-digen können, ein Zauberer zu sein.

Der Abcndschatten hatte sich schon bedeutend verfinstert,als mein Führer seine Erzählung mit folgender Moral schloß:Siehst du nun, mein Vögelchen, daß es in einem unbekann-ten Lande kein kleines Wagestück ist, einen fremden Reisendenznm Führer zn nehmen."

Die Schlußfolge kann ich nicht aus Eurer Erzählungziehen," sagte ich.Eures Großvaters Abenteuer schlug sehrglücklich für ihn aus, denn es rettete ihn vom Untergang undvon Dürftigkeit; auch seinen Gutsherrn mußte es erfreuen,da es ihn abhielt, eine höchst ungerechte Handlung zn be-gehen."

Ja, Freund, früher oder später mußte» doch beide dieFolgen fühlen," sagte der wandernde Willie,aufgcschoben