Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
165
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Zorn gcrieth, ja es schien sogar, als bildeten die Falten seinerStirn dasselbe furchtbare Zeichen des Hufeisens.Herausdamit, Herr! ich will wissen, was Ihr denkt; glaubt Ihr,ich hätte das Geld?"

Ferne sei es von mir, das zu sagen," crwiederte Stephen.

Habt Ihr denn auf irgend Jemand Verdacht, daß er esgenommen hätte?"

Ich möchte cs keinem Unschuldigen zur Last legen," sagtemein Großvater; und ist auch Einer schuldig, so habe ich dochkeine Beweise."

Wenn ein wahres Wort an der Geschichte ist," sagte SirJohn,so muß das Geld doch irgendwo sein; ich frage Euch,wo glaubt Ihr, daß es sei? Ich verlange eine deutlicheAntwort!"

In der Hölle, wenn Ihr doch meine Gedanken wissenwollt," schrie mein Großvater, aufs Aeußerstc gebrachtinder Hölle bei Eurem Vater und seinem silbernen Pfeifchen!"

Schnell lief er jetzt die Treppe hinab (denn nach diesemWorte war das Wohnzimmer kein Aufenthaltsort mehr fürihn) und hinter sich hörte er den Laird, so arg wie nur jeSir Robert es that, Gift und Hölle fluchen, und nach Amt-mann und Häscher brüllen.

Mein Großvater eilte zu seinem Hauptgläubiger LauneLapraik, um zu versuchen, ob er etwas mit ihm anfangcnkönnte; aber als er ihm seine Geschichte erzählte, bekam ernoch Scheltwortc in den Kauf Dieb, Bettler, Schurke,waren die gelindesten Ausdrücke; auch die alten Geschichtenrührte Laune wieder auf, daß er seine Hände mit dem Blutder Heiligen Gottes befleckt habe, gerade als könne ein Untcr-than sich dem Aufgebot des Lairds entziehen, und noch dazuemes Lairds, wie Sir Robert Redgauntlct. Jetzt waren