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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
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tausend Mark das Meiste gab ein Nachbar her, LauneLapraik ein feiner Gesell- Laune besaß Geld und Gutkonnte mit den Hunden bellen und mit den Hasen laufenkonnte Whig oder Tory, Heiliger oder Sünder sein, wie ge-rade der Wind blies. Jetzt also war er ein Anhänger derRevolution, doch liebte er auch eine tüchtige Stimme undPfcifcnstückchen in seinen Nebenstunden zu hören; nnd vorAllem glaubte er, das Gütchen zu Primrose-Knowe biete fürdas Geld, das er meinem Großvater geliehen hatte, Sicher-heit genug dar.

Mit schwerer Börse und leichtem Herzen wanderte alsomein Großvater dem Schlosse Redgauntlet's zu, herzlich froh,dem Zorn des Lairds entgangen zu sein. Gut; das Erste,das er auf dem Schlosse hört, ist, daß Sir Robert vor Wuth,daß er nicht vor zwölf Uhr gekommen sei, einen Anfall vomPodagra bekommen habe. Es wäre wohl nicht so ganz wegendes Geldes, meinte Dougal, sondern weil er meinen Groß-vater nicht gern fortjagen mochte. Dougal freute sich, meinenGroßvater zu sehen und führte ihn in das mit Eichenholzgetäfelte Wohnzimmer; da saß der Laird in seiner gewöhn-lichen Einsamkeit, nur ein großer, häßlicher Affe saß nebenihm, der sein besonderer Liebling war; eine verzweifelte Bestiewar das, die manchen böse» Streich spielte schwer war es,ihm zu gefallen, leicht, ihn zu erzürnen; schreiend und heulenddurchlief er das Schloß, biß und kneifte die Leute, besonderswenn es schlechtes Wetter oder Unruhen im Staat gab. SirRobert nannte ihn nach einem Zauberer, der verbrannt wor-den war, Major Weir; nur wenige konnten den Namen unddie Eigenheiten des Thiercs leiden man glaubte, es stäkeetwas Ungewöhnliches dahinter. Auch war es meinem Groß-vater nicht wohl zu Muth, als die Thür hinter ihm zugemacht