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nung dienen mag, da Ihr noch ein junges, sorgloses Vögelchenseid und Euch auf einsamen Wegen mit Jedem einlaßt, denngar viel Kummer und Sorge entstand meinem Großvaterdavon."
Er fing also seine Erzählung mit deutlicher, mohltönenderStimme an, die er mit großer Fertigkeit bald erhob und baldsinken ließ; zuweilen senkte er sie bis zum Lispeln, und dannrichtete er das klare, erloschene Auge gegen mein Angesicht,als wolle er den Eindruck, den seine Erzählung auf meineZüge machte, beobachten. Ich will dir keine Sylbe davonschenken, obschon sie ziemlich lang ist; ich mache also einekleine Panse — und beginne:
Die Erzählung des wandernden Willie.
Ihr müßt wohl schon von Sir Robert Rcdgauntlet gehörthaben, der vor Jahren in diesen Gegenden hauste. Langenoch wird man Seiner gedenken im Lande; schwer auf athme-ten unsere Väter, wenn sie seinen Namen nennen hörten. Z»Montrose's Zeiten zog er mit den Hochländern ans und schlugsich sechszehn hundert und zwei und fünfzig in den Gebirgenzum Glencairn; aber als König Karl II. wieder kam, werstand da so in Gunst, wie der Laird von Rcdgauntlet? ZnLondon ward er mit des Königs eignem Schwerte zum Rit-ter geschlagen, und da er ein glühender Bischöflicher war, sokam er als Statthalter hierher, unsinnig wie ein Löwe zuwüthen, und alle Whigs und Covenanters zu vertilgen. Datriebe» sie tolles Zeug; denn die Whigs waren eben so hart-näckig, wie der Ritter stolz war, da galt es denn, wer zuerstden Anderen ermüden würde. Rcdgauntlet hielt es immermit der Strenge, und sein Name war eben so gefürchtet imLande, wie der des Claverhouse, oder des Tam Dalycll.