solche Nachbar» hat, besonders da ich bemerkte, daß er ineinige Streitigkeiten mit ihnen verwickelt ist."
„Wo, wann, warum?" frug Miß Geddes mit heftiger,gespannter Angst, die mich bereuen machte, daß ich den Ge-genstand berührt halte. Ich erzählte ihr also so schonendwie möglich den Wortwechsel, der heute Morgen zwischenihrem Bruder und dem Herrn der See stattgefunden hatte.
„Du erschreckst mich sehr," antwortete sie, „eben dieserUmstand verscheucht den ruhigen Schlaf der Nacht von mir.Als mein Bruder Josua sich von der Theilnahme an denHandelsgeschäften meines Vaters zurückzog, zufrieden mit demAntheil an weltlichen Gütern, die ihm zngefallen waren,blieb er nur bei einer oder zwei Unternehmungen betheiligt,entweder, weil sein Znrückziehen seinen Freunden geschadethätte, oder weil er auf irgend eine Weise seine Zeit nützlichanwenden wollte. Unter die wichtigcrn gehört eine Fischereian der Küste, wo durch eine verbesserte Art Reusen, so zuzu legen, daß sie sich beim Herannahen der Ebbe öffnen, undbei der Fluth wieder schließen, bei weitem mehr Fische ge-fangen werden, als wenn man ihrer, wie die Leute vonBroken-Bnrn, mit Netz, Speer und Fischangel Habhaft werdenwill. Sie beklagen sich über diese Ebben-Nctze als eine Neue-rung, und glauben ein Recht zu haben, sie mit Gewalt nieder-zureißen und zu zerstören. Ich fürchte sehr, dieser gewalt-thätige Mann, den sie Laird nennen, wird seine Drohungausführen, was nicht ohne Verlust und Gefahr für meinenBruder geschehen kann."
„Mr. Geddes," sagte ich, „sollte sich an die bürgerlicheBehörde wenden; es liegen Soldaten in Dumfries, die manzu seinem Schutz absenden könnte."
„Du sprichst," antwortete die Dame, „wie Jemand, der