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zogen, er hatte den Salonion bestiegen nnd ihn tüchtig an-getrieben; so waren sie in guter Freundschaft fortgaloppirt,bis sie sich der Furt näherten, bei welcher des Pferdes gesetz-mäßiger Eigenthümer schon vorbei war.
Hier aber entstand eine Verschiedenheit in den Ansichtenzwischen Pferd und Reiter. Der Letztere nemlich wollte nachVorschrift den Salomon den Weg zur steinernen Brücke füh-ren, aber Salomon glaubte wahrscheinlich, die Furt wäreder nächste Weg zu seinem Stalle. Die Ansichten wurdenvon beiden Seiten heftig bestritten, und wir hörten Benjies„halloh — jä — vorwärts" und hauptsächlich sein mächtigesPeitschen, während Salomon, so fromm er sonst war, nundie Geduld verloren zu haben schien, stampfte und ausschlug.Dieser vereinigte Lärm war es also, den wir hörten, vbschonwir sie nicht sehen konnten, und dessen Grund Zosua wohlvermuthen konnte.
Beunruhigt über diese Wahrzeichen, schrie der Quäker:„Benjie — du Schurke — Salomon — du Narr", als plötz-lich beide in voller Hast erschienen. Salomon hatte gesiegtund stürzte sich nun sammt seinem widerstrebenden Reiter invollem Galopp in die Furt. Nie wechselte noch Zorn so schnellmit menschenfreundlicher Besorgnis, wie jetzt bei meinem Ge-fährten. „Der Bursche wird ertrinken! Der Sohn einerWittwe! — ihr einziger Sohn! — und ertrinken! — Laßmich los!" schrie er, indem er sich mit Gewalt losreißen wollte,als ich ihn verhinderte, sich in die Furt zu stürzen.
Ich fürchtete durchaus nichts für Benjie; denn konnte erschon das widerspenstige Pferd nicht zähmen, so saß er dochwie ein Affe im Sattel. Salomon und Benjie durchschrittendie Furt mit wenig Mühe und setzten am diesseitigen Uferunaufhaltsam ihren Galopp fort.