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wo du vor der Fluth vom User des Solway's flüchtetest. Unddennoch sprichst du meinem Vater allen Muth ab. Ich abersage dir — er hat Muth genug, das Rechte zu thun und dasUnrechte zu verfolgen — Muth genug, mit Hand und Börseeine gerechte Sache zu vertheidigen, und die Sache des Armengegen seinen Dränger zu führen, ohne die Folgen für sichselbst zu fürchten. Das ist Bürgermuth, Darsle, und wahr-lich in unserem Zeitalter, und in unserem Vaterlande, ist esfür die meiflcn Menschen höchst unwichtig, ob sie militärischenMuth besipen oder nicht.
Glaube äber nicht, daß ich böse auf dich wäre, obschvn ichcs versuche, deine Meinung über meinen Vater zu verbessern.Ich weiß es nur zu gut, daß im Ganzen ich ihn kaum mitmehr Ehrfurcht betrachte als du. Und, da ich doch einmalernst gestimmt bin (was wahrlich schwer ist, wenn man mitJemanden spricht, der stets reizt, über ihn zu lachen), so bitteich dich, bester Darsse, laß dich doch von deinem Eifer »achAbenteuern nicht mehr in so gefährliche Lagen bringen, wiedie an den Dünen des Solway. Der übrige Theil der Er-zählung ist bloße Einbildung; wohl aber hätte die stürmischeNacht werden können, wie der Narr zum Lear sagt: „eineböse Nacht darin zu schwimmen."
Doch wenn du übrigens aus alten,, querköpfigen Fischerngeheimnißvolle, romantische Helden machen kannst, warum solltenicht auch ich mich mit den Metamorphosen unterhalten dür-fen? Doch halt, selbst da, da noch muß man bedächtig zuWelke gehen. Eben der weibliche Kaplan — du sprichst sowenig von ihm, so viel von allen Anderen, daß einiger Zwei-fel darob in meinem Gemüth entsteht.
„Sehr schön ist sie, wie cs scheint" — und das ist MeS,wovon mich deine Verschwiegenheit in Kenntniß seht; nun