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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
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von meinem Platze aus konnte ich es mir unvollkommen be-trachten), eine oder zwei Flinten, Schwerter, Pistolen undandere Waffen anfgehäuft eine Sammlung, die in einerarmen Hütte und in einer so friedlichen Gegend nicht alleinsonderbar, sondern sogar etwas verdächtig schien.

Du kannst dir wohl verstellen, daß ich alle diese Bemer-kungen schneller machte als erzählte, oder als du (wenn dnstc nicht überschlagen hast) im Stande warst, sie zu lese».Schon waren sie beendigt, und ich dachte darauf, wie icheine Unterhaltung mit de» stummen Einwohnern des Gebäu-des anknüpfcn sollte, als mein Führer in der Seitcnthürc,durch welche er abgegange» war, wieder erschien.

Er hatte jetzt seine grobe Reitcrmütze und seinen engenJockey-Rock abgeworfen, und stand vor mir da in einer grauen,enganliegenden, schwarz besetzten Jacke, welche seine breite,nervige Gestalt zeigte, und seine Beinkleider von lichtererFarbe lagen so enge an dem Körper an, wie die Hochländersie zu tragen pflegen. Sei» ganzer Anzug war von feineremTuche als der des alte» Mannes, und seine Wäsche sogenau merkte ich auf rein und nnbcschmntzt. Sein Hemdhatte keine Streifen »nd war am Halse mit einem schwarzenBande befestigt, über das sich sein starker muskulöser Nacken,gleich dem eines alten Herkules, erhob. Der Kopf war klein,mit einer hohen Stirne und gut geformten Zähnen. Er trugweder Perücke noch Haarpnder, und die kastanienbraunenLocken, welche wie bei einer Statue von seinem Kopfe herab-flelen, trugen nicht die geringste Spur des Alters, obschvn erüber Fünfzig sein mußte.

Seine Züge waren so erhaben und kräftig, daß manschwankte, ob man sie rauh oder schön nennen sollte. Dochgab das funkelnde dunkle Auge, die Adlcrsnase, der wohl-