Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
32
Einzelbild herunterladen
 

Fünfnndvierzig Antheil nahmen. In der letzteren Periodelitt die Stadt; denn Lord Elch» mit einem bedeutenden CorpsRebellen legte den Bürgern der Stadt Dnmfries eine schwereContributivn auf, weil sie dem Nachtrabe des Chevalier*)auf seinem Zuge nach England bedeutenden Schaden zugc-fügt hatten.

Viele dieser Umstände erfuhr ich vom Provost C, wel-cher sich, da er mich auf dem Markt erblickte, erinnerte, daßich ein Hausgenosse deines Vaters bin, und mich sehr höflichzum Mittagessen einlud. Ich bitte dich, sage doch deinemVater, daß ich überall die Einwirkungen seiner Güte gegenmich fühle. Nach vierundzmanzig Stunden aber wurde ichdieses, sonst ganz hübschen Städtchens, überdrüssig und soschleuderte ich ostwärts der Küste entlang, indem ich mich da-mit unterhielt, Antiquitäten aufznsuchcn und manchmal meineneue Angelruthe zu benützen, oder doch zu benützen versuchte.Nachdem ich vier volle Stunden gewartet batte, erfuhr iches durch einen bloßen Zufall, daß ich das Fischen nicht ver-stand. Ich werde nie den unverschämten zwölfjährigen Buben,den Kuhhirten, vergessen, der die Frechheit hatte, mich spöttischüber mein Fischernctz, mein Senkblei und die große Anzahlwollener Würmer, die ich mir gesammelt hatte, auszulacken,er, der weder Holzschnhe noch eine Mütze hatte, mit bloßenFüßen und zerrissenen Hosen einherstolzirte. Zuletzt war ichdennoch gezwungen, dem spottenden Schlingel die Angelruthezu überlassen, um zu sehen, was er damit machen würde;

Beiname des Prätendenten, Prinz Karl van Stnart, denn dieAnhänger des HanseS Hannover verweigerten dem katholischen ehemaligenNegentenhause den Fürstemitel.

Anmerk, des Nebers.