Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
27
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sprechen, als wäre der blose Name des armen, kleinen Wei-lers ihm zuwider, oder als hättest du von ganz Schottlandgerade den Ort ausgesucht, wo du am wenigsten zu Mittagessen solltest. Aber wenn er eine besondere Abneigung gegendieses unschuldige Dörfchen und gegen das unbedeutendeWirthshauS hat, ist es nicht sei» Fehler, da er mich ja abhielt,die Einladung deS Laird von Glengallacher anzunehmeu, dermich bat, mit ihm, wie er sich pathetisch ausdrückte,aufseinen Ländereien" einen Rehbock zn jagen? Einen Rehbockzu jagen! Denke dir, welch eine glänzende Idee für Jeman-den, der nie andere Thiere als Heckensperlinge schoß, und dasmit einer Sackpistole, welche er in einer Trödlersbude in derKuhgasse kaufte. Du, der du dich mit deinem Muthe brü-stest, magst dich erinnern, daß ich die Gefahr, besagte Pi-stole loszufeuern, zuerst wagte, während du zwanzigEllen weit davon standest, und daß, als du sicher überzeugtwarst, daß sie nicht zerspringen würde, du alle Rechte außerdem des Aeltercn und des Stärkeren vergaßest und dich derPistole für den ganzen Rest des Feiertages ausschließlich be-mächtigtest. Nun ist zwar freilich die Belustigung eines solchenTages keine vollkommene Vorschule der edlen Kunst der Rch-jagd, so wie man sie im Hochlande ansübt; dennoch hätteich mir keine Bedenklichkeiten gemacht, des ehrlichen Glengal-lackars Einladung, selbst auf die Gefahr, zum erstenmal einenFehlschuß zu thun, anzunehmen, wäre cs nicht wegen desLärmens, welchen dein Vater in der ganzen Hitze seines Ei-fers für König Georg, die hannövrische Erbfolge und denpresbyterianischen Glauben darüber gemacht hätte. Jetzt wollteich, ich hätte daraus bestanden, da ich durch meine Unterwer-fung so wenig in seiner guten Meinung gewonnen habe. Alleseine Vorurtheile, die Hochländer betreffend, datircn sich vom