ich mich äs spieibus iuris mit der Aussicht auf carmoislnrotheund scharlachene Kleider mit dem Zugehör, von tüchtigenKisten mit Sporteln wohl gefüllt.
Du lachst, Darsie, more tua und scheinst sagen zu wollen,es sei nichts werth, sich von solchen gewöhnlichen Träumeneinwiegen zu lassen. Die deinigen hingegen von hoher undheldenmüthiger Art gleichen den meinigen eben so sehr, wieeine mit purpurnem Tuch beschlagene und mit Akten beschwerteBank, einem gothischen, mit indischen Perlen und mit Goldgeschmücktem Throne. Aber was willst du haben? — sungusmgus traliit voluMs — und meine Visionen von Beför-derung, obgleich sie noch vorerst auf nichts beruhen, sind docheher zu erreichen möglich, als dein Streben »ach Gott weiß— was- Denn wie sagt meines Vaters Sprichwort? „Strebenach einem goldenen Kleide so wirst du wenigstens eine Schleifedavon erhaschen!" Das ist nun mein Zweck, aber wornachstrebst du? Das Dunkel, welches auf dem Geheimnisse deinerGeburt und deiner Verwandtschaft liegt, wie du dich aus-Lrückst, soll sich auf eine unaussprechliche Weise aufhellen,und zwar ohne Mühe und Anstrengung von deiner Seite,lediglich und allein durch einen Glückszufall. Ich kenne denStolz und den Hochmut!) deines Herzens, und wünsche herz-lich, daß du mir noch andere Schläge zu danken hättest, alsdie, welche du so dankbar anerkennst. Denn hätte ich dirdiese Don Quixotischen Erwartungen ausgeprügelt, so glaub-test du jetzt nicht der Held irgend einer romantischen Geschichtezu sein, und verwandeltest den ehrlichen Bürger und Mäkler,der in seinen vierteljährlichen Episteln nur das streng Nöthigeschreibt, nicht in irgend einen weisen Aleander oder gelehrtenAlqnise, der mystisch und magisch dein Schicksal lenkt. Aberich weiß nicht wie es zuging, daß nach und nach dein Hirn-