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Aber warum muß es denn so sein, Alan? warum um alleWett kannst du mir in diesem Augenblick in eben dieser be-haglichen *) Herberge zum Ritter St. Georg nicht geradegegenüber flhen, die Füße an der Kaminthüre, in Gedankenvertieft, indem du deine juristischen Augenbrauncn wie einePäonie zusammenziehst? Warum kann ich endlich, wenn ichdieses Glas mit Wein fülle, cs nicht gegen das deinige an-stoßen und sagen: „Fairford, ich trinke dir vor!" Warumkann das Alles mir darum nicht sein, weil Alan Fairfordnicht den wahren Freundschaftssinn gegen Darsie Latimer hegt,und meine Börse nicht wie meine Empfindungen theilen will?
Ich stehe allein da in der Welt; mein einziger Versorgerschreibt mir von einem großen Vermögen, welches mir einge-händigt werden soll, wenn ich das 25 ste Jahr völlig erreichthabe; mein gegenwärtiges Einkommen ist, du weißt es wohl,mehr als hinreichend für alle meine Bedürfnisse; und dennochberaubst du, Verräther an der Sache der Freundschaft, michdes Vergnügens deiner Gefellschaft, und unterwirfst dich lie-ber, damit mich nur meine Reise nicht einige Guineen mehrkoste, deine Selbstüberwindung ganz abgerechnet. Sage, ge-schieht das aus Schonung für meine Börse, oder ist es einTribut, deinem Stolze dargebracht? Aber ist es nicht gleichabgeschmackt und unvernünftig, es komme nun, aus welcherQuelle cs auch sei. Was mich betrifft, so habe ich dir jaschon gesagt, daß ich mehr als genug für uns Beide habe,und haben werde. Eben dieser pünktliche Mr. Samnel Grif-
2) Das Wort eonikortnlrle gebraucht der Engländer sehr oft voneinem Zustande behaglicher Bequemlichkeit, die er über Alles liebt. Solltedem geehrten Leser allenfalls der Studentenausdrnck: pomadig bekanntsein, so kennt er genau den Sinn des Wortes. Anm. d. Uebers.