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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
659
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aber in ihrem £aufe anlangfe, tute erßaunfe de, ba fie bieSochter jener gamilte, melcbe fte fetbfi, fo fern fle jefct »oni&r ßanb, nie au lieben aufbörte, in einem mentg Bon Siafereienifernten 3«ßanbe fanb, nur oon Sorrcl unterßüfst, beffen©emütbsoerfaffung mentß ruhiger, als bie ber unßlücflicbenKranfen au fein fchien. Ste SBunberlicbfeiten ber föiißreßSobs mären bloß ber 3ioß, ben bie 3eit auf ihrem Gibarafteranbaufic, ohne feiner eigentümlichen Kraft unb Gcnergte aufchaben; auch maren ihre gmpßnbungen nicht au hoch flf'fchraubt, um fie abaubalien, fo entfdjieben im SBenebmcn unb©nffebtuß a u fein, als cs bie llmßänbe erforberten.

„fKr. £prrel,“ faßte fie, „bieß iß fein ©ebaufpiel für 2J?amner — ©ie müffen bort tn bas anbere 3itumer ßeben.“

„Seit miß mich nicht Bon ibr entfernen,“ rief Xprrel —„3cb rcilt mich nie mteber Bon if)r trennen, fo lanße fie unbicb noch leben mäßen.“

„®as roirb eben nicht mehr lanße bauern, 37tr. Sprrel,menn ©ie nicht auf Bernünftiße SSorßettungen hören motten.“Sprrel fuhr auf, als beßriffe er halb ben ©inn ihrerSBorte, blieb aber bennoch reßunßStoS ßeben.

„Kommen ©ie, fommen ©ie,“ faßte bie mitleibiße SEBirtbin.„©eben ©ie ba nicht fo ßarr auf einen Slnblicf, bet moblnod) härtere fjeraen als bas 3&rige brechen fönnte; hinmeß— 3bre eigne Sernunft muß 3bnen ja faßen, baß ©ie hiernicht Bermeilen fönnen. — Sßliß (Xiara fott fotßlich Berpßeßtmerben, unb ich mttt ©ie jebe h“ibe ©tunbe benachrichtigen,mie es mit ihr ßebt.“

Unleugbar mar es, baß biefe Maßregel notbmenbiß fei;Sptrel ließ es benn gefebeben, baß man ihn in ein anbereS3tmmer führte, unb oertraute SDJiß ßÄorobrap ber Obhut berSBirtbin unb ihrer meiblicljen ©ienerinnen. 3« SobeSangß

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