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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
596
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feinem bäuerlichen §>aufe unb jener einzigen ©chvnefier säubernlönnte, mit welcher et jegt eine entfegetbenbe 3ufammmen=funft haben wollte. —

„aber 3cit unb Ort ffnb ba!“ fagte er, mit glübenberSlngft bie Sippen sufammenpreffenb. ©tefe (Stflarung mug ent*febeibenb fein, wetched Hebel autb baraud entfiele, auf ewigfoll biefe peinigenbe Ungcmigbeit (ich enben “

@r trat in’d ©chlog unb ergriff bad Sicht bed alten ©ie=netd, ber bei bem ©eräufch bed §>uffchtaged bad $hor geöff*ner hatte, ihn ju empfangen.

„3ff meine ©chweffer in ihrem Sobnjimmer?“ fragte er;aber fo bumpf flang feine Stimme, bag ber alte 9)?ann ffattaller Antwort bie ©egenfrage that: „@inb ($ro. ©nabenauch mehl?“

„®anj mohl, ^fatrief! — Nie in meinem Seben noch be*fanb ich mich beffet!“ — Unb bem alten ben Nüden juweit*benb, als motle er ed oermeiben, bag er ben audbrud feiner3üge mit feinen Sorten bergltche, fefcie er feinen SBeg nachbem 3immer feiner ©chweffer fort. ©er Saut feiner Schrittefegredte (Slara aud ihren, bietleicht fehr ftnfteren träumenauf; unb fchon hatte fie ihre Sampe gellet leuchten laffen,ihrgeuer neu angefchört, eh’ er in’d ©emach trat, fo langfamnahte er ftch.

„®u bift ein guted Sinb, SBruber,“ fagte fte, „bag bu fozeitig jurüdfehrff; auch habe ich einige gute Nachrichten jubeiner (Belohnung bereit. — ©ein ©jener hat beinen ©rint*mer roieber gebracht. — (St lag bei bem tobten £afen, bemer bid nach ©rumlpforb naihjagte — ber Schäfer hatte ihn4n SSetmahrung genommen, bid Semanb nach ihm fragenwürbe.“