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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
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jufammen gefaltet, aber febr forglich geregelt — bie Slbreffeaeigt eine 21rt bon aitfernber Semegung, welche ben 3uftanbbed ©chreiberö »errätb — bfefer hier — “ tnbcm er mit ber©ptße feiner Sieitgerte einen Srtef auf bem .Kamin berührte— „baS ntu§ ein SiebeSbrief fein.“

„£a ba Ja,“ fieberte fTOifirefi *)5ott. „3ch bitte um 25er*Reibung, SDZylorb, baff ich latbc — aber — ba ba b« — basift ein Srtef »on einem geroiffen Stnbloofe, bem Sanfofftcian*ten,.an bas alte S55eib, bie Sucfie ©obS, mie man fte nennt,in ber ©cbenfe im alten Orte.“

„©eien 6ie überjeugt, tafj 3bte htachbarin biefen fperrnSinoloofe nicht a u ihrem Oeliebten angenommen bat — roennnicht etma bem Sanfter ein ©cblagflufi bie §>anb unftebermachte 2Barum beforbern ©ie aber ben Srtef nicht au ihr?©ie jlnb recht graufam, ihn hier auriief au halten.“

„3cb feilte ihn beforbern?“ antwortete SKißrefi ipott; „bietüdifebe alte feifenbe Sllefcbenferin mag lange märten, ehe ichihn au ihr befotbere. — ©ie roiH bie Stiefe nicht einlofen,welche ihr burch bie fonigticbe fßoft aufommen, uno weih (ichimmer einen 25erfehr mit bem alten grachtfubrmanne au ma*chen, alö ob eö fein 2>ofiamt in bet Sßaebbarfcbaft gäbe. 2lberber fSrofurator wirb ihr näcbfienö auf ben Seib fahren!“

„O, ©ie ftnb au graufam — ©ie feilten ihr wirflich benSiebesbrief fenben; bebenfen ©ie, je älter bie arme ©eeleifi, fe weniger Bett bat fte au oerltcren “

Stber auf biefem fünfte »erSanb SKifireh f)5ott feinen©cbera. ©ehr wohl war ihr ber eingewuraelte $»af berSKatrone gegen fte befannt, utib fte betrachtete ihn wie einin ©ienfl fiebenber ©efchäftomann bie entgegenwirfenben 21n=flrengungen-eines Stabifaten. @ie antwortete baber etwasmürrifeb: „©iefenigen, welche Sriefe auslofeiett, fotlten fte