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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
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grembe; „aber hier biefer SEBeg führt jur Suche, bort wer=ben wir Sicht ftnben, ba es fftiemanb für gut hält, mt$ mUcheS au bringen.“

©r führte ben alten §>errn in bie Süche, wo eine Sampeunb ein helles geuer brannte, bei beten Scheine ffe leichtentbecfen fonnten, baff jenes muthmaffliche Slut nur SEafferaus bern glüffchen, unb jwar freilich eben nicht baS reinftewar, obwohl ber arme Seibenbe es etwas mehr abwärts noch»iel fchlimmer hätte treffen fönnen, weil bort ber Ueberffuffber mannhaft behaupteten greiffeitwebr SaunberS 3aups ffchin ben Sach ergoff.

$utcb feines greunbeö Serffcfferungen, baff es ffch fo unbnicht anberS »erhalte, neu belebt, ermunterte ffch ber alte$err ein wenig, unb fein ©efäffrte, gern bereit, ihm jieben©tenff ju leiffen, nahte ffch ber Sücbentffüre, ein SBafchbecEenunb SBaffer ju begehren, ©ben als er biefe öffnen wollte,hörte man ÜKiffreff SobS Stimme, inbent ffe bie Steppe her=abffieg, in einem jrnar jürnenben, unb fo ihr feineswegeSuneigenthümlichen Son erfchatlen, bocff mifchten ffch ju=gleich einige bebenbe Saute bes ©ntfefjenS beutlich genugbarein.

„ÜKüffige gaulenjerinnen — einfältige Schlampen — Schffebe bafür, feine »on euch wirb etwas Schlimmeres erbtiefen,als euch felbff, ihr albernen Srinen! — ©in ©eiff, wahrhaftiig? — 3<h wette, es ift irgenb folch’ eine nfcptSnu&ige 2lrt»on Schuft »om ©efunbbrunnen her, ber mit feinem ehrlichen©efuep hier bei euch ffch einfchleichen will. — ©in ©eiff, wahr*baftig!— galtet baS Sicht in bie §ölje, Sohn Dffler! — Schflehe bafür, ber ©eiff hat jwei £änbe, unb bie Spür bliebber ffJfauferei geöffnet! — ®s iff Semanb in ber Suche —geht mit ber Saterne »oran, Sohn Offler!“