Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
429
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mich einem thöricbten 3orne gu überlaffen (beachte bieg, §ein«rieb, felbfi nicht in ber BergroeiflungöooUfien San«), überlebteicb mit bem äugerften ©ebarfftnn, ob ficb fein ©egenmiftelerjinnen laffe. — |?ür ben Slugcnblicf bie §>ciratb abgubtechen,ba$ roar gar leiebt! — eine fleine geheime Slngeige an 2Jfr.5D?orobrap batte bad oottgiltig berotrft. — 2lber bann fonntebie Slngelegcnheit gar unter bem Schufte meines SSaterö fpä«ierbtn mieber in ©ang gebracht rnerben; in jebern Satte marber Slntheil, ben ich an ber Sache genommen batte, ein fafiunüberfteiglicfteö £>inbernig für mich, jeftt felbfi als Semerberaufguireten. — SBägrenb ich biefen »erroorrenen Schmierig«feiten umfonft mich gu entziehen trachtete, fuhr eö mit plöft«lieh burch meinen abenteuerlichen Sinn unb mein etfinbungS«reiches ©ehtrn — mie, toenn bu felbfi ben Bräutigam Bor«ftettteft! — Srinnere bteft, bag biefer fettfame ©ebanfe in ei=nem fchr jungen Äopfe entfprang. — 3uerfi Berfcheucht, fehrteer mieber — unb noch einmal — unb immer mieber — rcarbunter jeher Berfdjiebenen gorm betrachtet — marb mir Ber«trauter — flarer — unb enblicg als leftte 3uflucht ermählt.

— Seicht mar es, bie 3ufammenfunft mit ßlara unb bemfftrebiger fefigufeften, benn ich führte bie gange Giorrefponbeng

— bie ftlegnlicftfeit meiner ©eftalt in ©roge unb fBei'hältnif«fen mit grancis — bie Sßetfleibung, metche mir anlegen fott«ten — baS trübe Sunfel in ber Jtircpe — bie flüchtige giaftbeS SlugenblicfS — 2ltteS fottte, hoffte ich, Slara abhalten michgu etfennen,. Sem fjfrebiger brauchte ich nur gu fagen, bagmenn ich auch bis jeftt nur eineö greunbeS ermahnt hätte,ich felbfi ber glücflicge Sftfann fei. fKetn erfler Stamc marebenfalls granciS, fo gut rote ber feinige, unb ich hatte inmeinem Umgänge mit Slara fte fo freunblicg, fo fchmeichelnbgutraulieft gegen mich gefunben, bag menn fte nur einmal in