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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
415
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»erebrten ffJair unb feiner ©attin auö biefer unzicmliibenSSereinigung beS Stedten unb Unäc&fen; unb wir, bie Segen«fianbe beS Streites, waren zuweilen eben fo paffenb als an«fiänbig 3eugen berfelben. Set einer folgen ©elegenbeit fanbmeine böcbfi zu öerebtenbe Sföutter, bie eine gar freimütbigeSame war, bie 2Iuöbrüdc ihres ©tanbes unjulangltib, ib»JräftigeS Grmpftnben auszufprecben, unb »on ber gemeinemSolfSfpraebe zwei naipbrüdliibe SBorte entlebnenb, wanbte ftebiefelben auf fDiarte »on fKarttgnp unb ihren ©opn, grandsSprrel, an. 9fie gerieib ein mit ber ©rafenhone geftfemüdteö£aupt in eine gröbere, ungezäbmtere SButb, alb mein bötbftzu »erebrenber .fietr SBater, unb in ber feurigen ©lutb feiner©egentebe eignete er ft# bie ausbruifsootlen SBortfügungenmeiner fDiutter ebenfalls an, fte ju benacbriibtigen, bafj wenne3 eine STOefce unb einen Saftarb in feinem §>aufe gäbe, ibrfeibft unb ihrer Srut biefe Senennung gebühre.

„©elbfl bamals war i# ftbon f#lau genug, um über alleSegriffe »on biefern 2luSfpru#e, ber in einem 2tugenblicfeungezügelter Srbitterung meinem Sßater entmifcbte, erfcbüttertzu werben. 3roar fucbte er ihn foglei# wieber zu enthaften,ft# wabrfci)einti(b an baS übellautenbe SDSort Sigantie erin«nernb, wie meine SDiutter ihres £beils bie Unannebmlt#feitüberlegte, fiatt ©räftn »on Stberington fo ein Sing »ottSKifireb Sulmer, bie ni#t ©attin, nitbt 2)?äb#en ift, zu wer«ben. @o fanb jwifcben Seiben eine 2lrt »on SSerföbnungfiatt, bie einige 3eit »orbielf. 2lber tief blieb jene Siebe mei«nem ©ebätbtnib eingeprägt; um fo mehr, als, ba ich einftüber meinen greunb grands Sptrel bie 3ie#te eines reibt«mäßigen Sohnes unb Sorbs »on Oafenbate in Sraft fefcenwollte, ber alte Seal, meines SSaterS »ertrauter Siener, bat«über fo empört warb, baf er nicht umhin fonnte, anjubeuten,