Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
411
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Sefpt, ben mir glürfticberrceife im ©tonte ffnb unfern Sefern»orjutegen.

„greunb §sernrtct>!

„fWan fagt, am leityieflen fann man ben brohenben @in«flurj eines Kaufes baran erfennen, menn es bie Staren »er«taffen — ben gaff eines (Staates, menn ihn feine Setbünbe«ten aufgeben — ben Untergang eines SÄannes, menn feinegreunbe t$m untreu merben. — 3fl btcS SJSoIjrgcicbcn richtig,fo fönnte bein tefcter Srief als eine bofe SSorbebeutung raei«nes naben gatfes angefeben merben- 3cb beichte, bu bättefibi# tief genug mit mir eingetaffen, unb Slntbeit genug anmeinem Sbun gehabt, um einiges Vertrauen in mein Savoirfaire — unb fo einen fleinen ©tauben fomobt an meineütfaibt, als an bie 2lrt, mie ich fie ju gebrauchen »erftebe,fefcen ju tönnen- 2Bel#’ ein »erfebrter, böfer ©eifi bat bir»Ib^ttcb fltl’ bas Beug eingefföfit, roetcbeS bu mit mabrf#ein«It# für ©emiffenSjmeifet unb SorficbtSmafregeln auSgebenmiflft, id> aber nur ats 3eicben ber gurebt unb erlofcbenbengreunbfebaft etfenne. „Su fönnteft bir feine SSorflettung »onber ÜKöglicbfeit eines iDueffs jmifeben fo naben SBermanbtenmachen — bie ©efebiebte fctiiene überbauet febr oermidetter,rounberlicber 2lrt — niemals märe überbem biefe Ulngelegen«beit bir ganj beutticb gercorben — unb enttidb — wenn man»on bir ermatte, bafj bu einen tbütigen Stntbeit an ber gan«jen ©a#e nehmen foflteft, müfäteft bu ju»or mit einem miß«fommnen, unbefebränften SSertrauen beehrt merben, mie fönn«tefi bu fonft ben Slußen gemähten, ben itb »on bir ermatte?“©o tauten beine üterticben Sieben. — 2BaS nun beine ©e«roiffenSfcrupel über bie §>anbel mit naben SSermanbten onbe«trifft, fo ift ber ^5unft ohne »ielen Slacbtbeit febon »orüber