bag bu mir meinen ©emüthsjugatib oorroirfg. — 3<b roeig,ich fann mich nicht immer auf mein Urtfjei! »erlagen,— allein,gebührt es bir, mich baran au mahnen?“
STOombrab füblie ftcb fefct fogleidj eben fomobl »erlegenals befanftigf. @r faßte: „SEBelche Sborbeit tg bieg nun mte*ber? — ©u fagg mir bie bütergen ©inge, big bereit ausmeinem £aufe *u enfgiegen — unb menn icb fo geretjt ani*morte, brichg bu in Schreinen auö.“
„Sage, bu meinft es niefit, mie bu es auSfpracheg, meintfieuerfler Sruber!“ rief Slara aus. — „D fage, bu meinffes nifit fo — nimm mir ntefit meine greibeit — es tg 2lHes,mas mir geblieben ift, unb ©oft meig, es ig nur ein Heiner£rog in beut ©lenbe, bem icfi fag unterliege. 3# miH ju3lgem ein freunblid&es ©egcbt machen — nult nach bem @e*funbbrunnen geben — roitl tragen unb plaubern, maS buluillft, aber überlag mich bter meiner unbefcbränHen ©infam*!eit — lag mich allein im §>aufe meines SSaterS meinen, —unb smtnge nicht ein gebrochenes ©cbroegerbera, bidj als ib=ren Wörber anjuflagen! 3bte ©banne Seit mug nur nochfür* fein. — Sag beine fianb nicht il)r ©tunbenglaS erfcfiüt=fern. — ©töre mich nicht — Sag mich ruhig enben — ichforbere bieg nicht einmal fo bringenb für mein eigenes 2Bobl,als für baS beinige. — SBenn ich hinüber gegangen feinmerbe, fKombrap — bann möchte ich, bag bu jutoeilen met*ner gebenfen fönnteg, ohne bie ju bittere ©rinnerung, melcheein ju grenges Setragen bann gemig bir ermecfte. — §>abefKttleiben mit mir um beinetroiHen — ich hohe ja nichts 2ln*beres »on bir »erbienf. — 2Bir gehen Seibe allein auf bie*fer ©rbe; marum miH ©iner ben Slnbetn elenb machen?“
@ie begleitete biefe SBorte mit einer glutb ber hrrjjer*reigenbgen Shränen unb ben tiefgen ©eufjtrn. SRorohrab