„9tein, ©lara, jefet ifi’ö fein ©cpera! Sabp Penelope miautfläglicp roie eine flerbenbc Sage!“
„3<h fomme — ich tomme, bu fcplaues ßäfclein!“ tief©lara in bemfelbcn Sone, unb trat in baö ©emacp, ihrenganjen Staat bei ©eite flelegt, wieber in ihrem SteblingO=anjuge, ihrem Steitfleibe.
Srftaunt unb beleibigt rief ihr SSruber: „Seimeiner Seele,©lara, bieö ift ein recht unfreunblirfieO Senehmen! 3<h ge=ftatte bir im gewöhnlichen Sehen jebe ©rille, aber bu bätteftam heutigen Sage bid) boeb wohl perablaffen tonnen, fo juerfepeinen, wie eö meiner ©chwefier, wie eö einer grau oonStanbe geziemt, bie ©äfte bei (ich empfängt.“
„9lber theuerfier Sohn, wenn nur bie ©äffe »ottauf juejfen unb au trinfen haben, fo fann ich nicht begreifen, wefj=halb ich mich um ihren fpuft fümmern, ober fie fiep über mei=nen einfachen Slnjug ärgern foHen.“
„3lein, nein, ©lara, bieö geht heut nun burcpauS nicht an;bu mußt gleich in bein Äabinet jurücf unb beine Sleiber fofchneU alä möglich Überwerfen. @o wie bu ba bift, fannfibu nicht in ber ©efeUfcpaft erfdieinen.“
„©ewig, Sohn, ich tann eö, unb ich will eö! 3ä> habemich biefen SWorgen, um bir gefällig iu fein, jur STärrtn ge=macht, bin nun aber feft entfchloffen, bie übrige Seit beöSageö in meiner eigentümlichen Äleibung ju erfepeinen; näm=lieh in einer, welche es jeigt, baß ich gar nicht sum Sreibenber SBelt gehöre, noch irgenb etwas mit ihren SWoben jufepaffen haben will.“
„Sei meiner Seele, ©lara, bu follfi mir biefen ©igenfinnbereuen!“ rief Stowbrap mit mehr §>eftigfeit als er gegenfeine ©ipwefler au jeigen pflegte.
„Du würbeft mich nur bahin bringen, tpeurer Sohn,“