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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
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foncn, bic gefpielt hotten, wobei STOr. Sttowbrap hoffte, bafjbcr junge Sorb 3eit genug gewinnen würbe, wenigftens bieäufiere ©eftalt feiner ©cbwefier ©lara ju betracbfen, welche,wie er in bem ©tolje feines §>ergenö fanb, fo gefleibet, wiefte Jeute war, mit jebem ©ebmucf, ben bie ilunft »erteilt,felbfi bie brillante Slmajone Sabp t3infs an Schönheit über«fkaljlte. freilich war SKr. ÜKowbrap nicht ber fDfann, biegciftigen Steife bcr armen (Slara ben gleicbfam fultanifibenSteijen ber bocbmüthigen Sabp Sinfs unterjuorbnen, welcheihrem SSewunberer alle bie Slbwechfelungen perfpraeb, bie einin jeber Sage reijenbes Sleufjere gewahren fann, bas eben fooft fleh »eränbert, als feurige unb heftige Slnlagen, jeben3wangeS ungewohnt, wie jebe ©rmahnung peraehtenb, bajuSeranlaffung gaben. 3a, um ihm ©ereebtigfeit wiberfahrenju laffen, obgleich» fein SSorjug mehr burch brüberliche Partei«liebfeit, als bureh SReinheit bes ©efehmaefs befttmmt warb,empfanb er gewifi bie ganje ©rohe pon ßflara’s Ueberlegen«heit, unb feine Sippen umfehwebte ein floljes Säehein, als eram @nbe beö Sefteö ioen ©rafen befragte, wie er fteb unter«halten habe. Sie übrigen ©cbaufpielet hotten fteh febon jer«ftreut, nur ber junge Sorb war noch auf bem Speater befchäf«tigt, fleh feines SifttS ju entlebigen, als üKowbrap ihm bieSrage »orlegte, welehe jwar in allgemeinen SluSbrüefen ab«gefaft, bennoeh einen eigenen ©inn enthielt. „3eh wolltemeinen GcfelSfopf ewig tragen,“ entgegnete ber Sorb, „wennmeine Slugen immer fo entjücfenb befchaftigt würben, alswäprenb ber lebten ©eene. — fWowbrap — 3htc ©ehwefletift ein Sngel!“

„Stehmen ©ie fich in 2leht, ob 3ht Äopffehmuef Shnennieht ben ©efehmaef perborben hot, Sfflplorb,“ erwieberte SKow«brap. „aber warum trugen ©ie biefe SBetfleibung bei ihrer