Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
254
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„3a mohl, bad mag fein! aber ich gab neulieb bem *)3rc«biger ein ScMücfcben non meinem eignen, echten Sognac*SSranntrcein, unb mag icb nie mehr non bem OueQc&en foßen,trenn er niebt meinen SBbiöf» rühmte, ald er baß ©ladaudgelcert batte! — 3m ganjen fiircbfptel — ja in ber Äir=cpenoerfammlung felbß — tß nicht @iner, bet SBbtöfp nichtnon Sranntroein ju unterfcheiben meiß.“

„aber mad iß er für eine 2lrt non 3J?ann? — 3ft ierunterrichtet ?“ — fragte Soucbmoob.

„Unterrichtet? — 2tcb gelehrt iß er genug — fo recht burchunb burch non ©elehrfamfeit burchbrungen; — im ^farrhaufemag Med gehn toie ed miß, roenit ße ihm nur nicht in feine©tubierßube fommen! @0 iß orbentlich furchtbar, folcp’ einfchtecht unterhaltene^ £aud ju betrachten ! — SEBenn ich biebeiben faulen 23älge, bie ben ehrlichen SWann fo fchänblichbehatibeln, smei Sage in meiner 3ucpt hätte, ich tooßte ficlehren, roie man ein $aud in Orbnung hält."

„ß)rebigt er gut?“ fragte ber ©aß.

„D gut genug, geht fchon an! — 3umeilen mifchf er mohlfo eine lange 3te»endart, ober ein gUcfchen ©elehrfamfeit ein,bad unfre ^achter unb 23onnet=£airbd nicht fo recht »erßeljnfönnen. — aber mad fchabet ed, mie ich ihnen fchon oft fagte?— ©ie ju feiner SJefoloung beitragen müffen, befommen jafo nur um fo mehr für ihr ©elb.“

„Sorgt er für fein itircpfpiel? — 3ß er fteunblich mitben armen?“

„O 5Dir- Xoucbmoob, mad bad anbetrifft, nur mehr aldSU fehr- — 3^ bin gemiß, er hanbelt nach feinen SBorten,unb menbet fein ängeßcht nicht »on bem Sittenben. —©eine $afct)e mirb »on aßen fchmn&igen Saugenichtfen ge=