Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
155
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boten merben? SBelcp männliches äuge fann mit Stecht ben©rab bes Demiiour beftimmen, ben eben biefc ober jene 2litS=fcbmücfung eines 3<mmerS erforbert, erfpä&en, roo eben baS»olle Stibt ein mittelmäfitgeS 93ilb günfiig beteuctiten oberber ©trabt bes SageS »erbunfelt merben muff, ba fonft biefleife ©ubetet eines in einer fjferücfe prangenben äelterPaterSju lächerlich in’S äuge fiele? Unb ftnb männliche äugen un=fähig, biefi feine ©emebe »on Sicht unb ©tbatten, melcbeSjebem Dinge ben anmutbigflen ©cbein ertbettt, au unterfcbei*ben, mie folten fie es »ermögen, bas mannigfacbe frauSge*rätfj in ben ©emäcbern in fene mpfHfcbe, unregelmäßige Drb=nung flu fietten, bie, febetnbar nur ein SBerf beS 3ufatlS,jebeS Ding unb jeben ©ifj eben bapin zaubert, mo ber SBunfcham gemütblichflen eben baburch befriebigt mirb. 5Bermir=rung unb 3mang jugleich bermeibenb, ifi bie ©efeüfcbaft me*ber im fteifen ÄretS eingeengt, noib läuft fte ©efabr, an benin bem 2Bege ftepcnben ©tüblen (icb bie Stafe blutig ju fto=ben; and) fagt biefe änorbnung bem eigentlichen Sone gu=tcr, gcfetliger Unterhaltung ju, ber leicht, hoch nicht »er*morren, »on 3mang unb ju grober greipeit gleich mett ent*fernt ift.

2Bie fann nun mopl gar ein unbehülflicper, männlicher3?erftanb es mögen motlen, alle bie unbebeutenben Steinig*feiten ju orbnen, bie Sabafsbofen, ©todfnöpfe, rooblriechen*ben ©albenbüchfen, Stofenfränje, unb all bas bunte ©emirr,melcpeS in bem gnnern ber ©chreibfpinben ber Damen beralten SSBelt aufbemahrt roarb, baS man jefct auf’s Steue jumSßorfcbein bringt, unb fcbeinbar forgloS mit anbern ähnlichenSleinigfeiten »ereint, melche in ben äuShänge--genftern beräüerleihänbler prangen, unb fte bann auf gcfcpmacf»otlen©cffcpränfen ober jierlichen fWofaif=ärbeitStifchen aufpufft, unb