Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
99
Einzelbild herunterladen
 

gähigfett entbecfte, eine ©egenrebe ju galten. Sie murmeltein ffch hinein (mon äne parle, et meine il parle bien); alleinben SBortmeeßfel »ermeibenb, ben Sab» Stnfö ju eröffnen be*reit frflien, entgegnete ffe ganj munter: „@ut, fßeuerße Sta*cßel, mir roolten nicht über ihn in 3miff geraißen; nein, »iel*mehr 3bre gute SDZeinung »on ihm gibt ihm in meinen Siugenneuen SSerfß- @o gebt es immer, meine tbeure greunbin,unter uns grauen; mir tonnen baS immerbin geffeben, mennnur teiner biefer gebrechlichen, betrügerifchen Sßtänner gegen*märtig iff. 5Wan mirb ja erfahren, mer er eigentlich iff, erfoll nicht bloß »on meitem gefchaut merben, unb unertanntunter uns rcanbeln — nicht mabr, ffffatia?“

„3n ber Sßat, Sab» «Penelope,“ antmortete 9Jtiß SiggeS,mit beten »oretligera «Schnattern mir bereits ben Sefer be*tannt machten, „er iff roirflich ein fcßoner Sßtann, obgleichfeine Stafe ju bict unb fein «Dtunb ju groß iff, aber 3äßnemie perlen, unb mas hat er für Stugen, befonberS menn ermit ©ro- ^errlicßfeit fpricßt. meiß nicht, haben ©ie feineSlugen mohl befrachtet, ffe ffnb fo fcßmars unb melancholifch,»oll ffrahlenben ©langes, gerabe mie @te es uns neulich»orlafen in bem Sriefe einer ®ame über Stöbert SurnS.“„2luf mein 2Bort, IStiß, ©ie ffnb febr fcharfffcßtig,“ riefSab» Penelope; „ich fehe, man muß ffch in Sicht nehmen mitbem, maS man 3hnen »orlieSt, ober roas man »or 3hnenunternimmt. .Kommt, 3»neS, feib gnübig gegen uns mitGcurem Xaffengeflimpev! — Saffen ©ie uns, menn eS ge*fällig iff, ben erffen Sltt beS SbeetifcßeS eröffnen.“

„«Keinen ©uer §>errlichfeit bas ©ebet?“ fragte bie ehr*liehe grau Slomer, roeteße ffch sum erffen «Kaie biefer mür*bigen ©efellfchaft anfehloß, unb eifrig befchäftigt mar, eininbifehes ©chnupftuch, melches ein fleines ©egel auf ihres