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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
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„Darum lagt Such fein graues f>aar »acgfen, £errgrana,“ entgegnete bie SBirthin mit einem pfiffigen 93licf. —„Seber Sirne ift ihr ©fiel gemachfen, mag bie 2Belt gehen,»ie fie »in, unb im fchlimmüen galt ift es boch beffer, einigeSKülje ju haben, eine £änaerin ju finben für bie Stacht, alsmit einer angejocfjt ju fein, bie man früh nicht »ieber los»erben fann.“

„Grifft ftrt) benn bas auweilen?“ fragte ber grembe.

„Grifft (ich? — 3hr meint hoch, unter bern Srunnen«»olfe?“ rief bie SBirtgin. „SBar’S nicht in ber legten Srun«nenjeit, »ie fte’S nennen, um nicht roeifer jurücfAugehen,bag ber junge ©ir Singe Sinfs, ber englifche Surfcge mitbem rothen SRoeE, ber eine fjJogfutfche hält, unb fetber fährt,an gräulein Stachel Sonnprtgg, ber alten Sabp goupengirtglangbeiniger Softer hängen blieb, — fie tanjten fa langemit einanber, bag man mehr baoon fagte, als man hätte fa*gen füllen, — ber Sunge »äre gern »ieber los geroefen,aber bie alte Sabp hielt ihn feg, unb ber (Gerichtshof unbnorf) gemanb machten ge aur Sabp Sinfs, trog ©ir SingoS§>etaen, unb er hat geh nie getraut fte bei feinen greunbenin Qcnglanb aitfauführen, barum lebt er feit bem ©ommerunb SBinter am Srunnen, — unb baju ig ber Srunnen gut!“

„Unb hat benn (Slara, — ich wollte fagen, gräuleinfDtowbrap, Umgang mit foiegen Steigern?“ fragte £ptrelmit einer SEbeilnabme, bie er im gortgang ber grage unter«brüefte.

„SQBaS fann ge machen, bas arme Ding! ©ie mug benUmgang haben, ben ihr Sruber hat, benn ge ig gana ab«hängig. — Doch ba fällt mir ein, »as ich noch an thun habe,ehe es bunfel »erb, unb bas ig nicht »enig. — 3cg habe anlange mit Such gcplauberf, £err grana.“