Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
29
Einzelbild herunterladen
 

20

„3br habt gang 3?e®t,“ fagtc ber ®afl, „aber mein &cu=tiger Stttt bot micb etroad erbiet, — unb i® glaube, bicSafte Sb«» tote 3br mir rerfpro®en habt, wirb mir beffettbun, ald wenn itb bie glaf®e rollenbd audleere.“

„Stun benn, fo tuirb’d bad SBefle fein, tnad i® tbun fann,bap itb fte bei ©eite fefce, gur Srübe für bie milbe Snte mor*gen, benn 3br hobt mir ja, glaube itb, gefagt, 3br bliebeteinige Sage ba.“

„©ad ifi aUerbingö meine 2lbft®t, Steg,“ rerfefcfe Sprret.„So mag ed benn fein,“ fagte Steg; „unb ber 2Betn ifija nicht oerloten; ed bat mobl feiten folget Slare.t in berSratpfanne gebrobelt, bad glaubt mir nur, — unb itb er=innere mitb notb recht mobt ber 3eit, rco 3br mit ober ohnefiopfmeb ben Soben ber glaf®e feben mufftet, unb »ielleitbtnotb einen streiten, trenn 3br fte mir ablifien tonntet, ©a»mald half @u® frcilicb @uer Setter mit, — a®! bad marein luftiger Sange, ber Salentin 23ulmer! — nun, 3br gebtibm au® ni®td na®, Serr grang, unb i® batte genug gutbun, um Gtu® beibe in ©rbnung gu erbalten, menn @u®ber Stummel antam. Silber 3br märet bo® ein fletn roentggefegter, ald Salentin, — bad mar ein prä®tigcr 3unge,Slugen tuie ©iamanten, Stangen rcie Stofen, — einen Äopfmie eine fteibebolbe, — er mar ber erfte, ben i® fab, bermit abgef®nittenen ftaaren ging, jefct aber prellt alle Steltben grifeur, — unb la®en fonnt’ er, ald foUtc er bie Sob=ten auferroetfen! — S?o®te man über ibn f®impfen ober I a-®en, fo lange Salentin im §>aufe mar, tonnte man an 9tie=manb anberd benfen. Unb mie fiebt’d benn um (Suren Setter,Salentin Sulmer, £err grang?“

Sprrel fclicftc gu Soben, unb animortete nur mit einem©eufger.