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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
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©ie ©emüthöart unb ba$ Benehmen bcr JBirthin »er*fcheutpte alle Sunben jener aahtreießen Slaffc, welche ©rigt=nalität nicht alp Sntfthulbigung beß »erlegten 2tnftanbö nettentaffen, unb, au £>aufe »ietteießt an wenig Slufmerffamfcit ge=wohnt, im SBirt^&auä gerne ben großen §>errn fpicten, unbeine SDtenge Sütfltnge, unterwürfiger Stehen unb ©ntfcbulbi»gungen für bie @ßre erwarteten, bie fte bem £aufe, ber 2luf=Wartung unb ber ©ienerfchaft burtß ihren Befuch angebeihenließen, ©ie, welche biefen ©aufcbhanbcl in bem SBirtßößauö»on ©t. StonanS einauführen anfingen, würben atterbingä»on SJteg ©obö bejaßlt, aber mit ihrer eigenen SJtünae, unbwaren froh, wenn ihnen bie Stugen nicht gana aubgefragtwürben, unb ihre Ohren nicht tauber würben, nid waren ftein einer förmlichen Schlacht gewefen.

3u berlei ©efeepten hatte bie Statur bie ehrliche SSteggebitbet, unb ba ihr cbleö ©etnüth fttö baran ergögfe, fo ent*fpracben auch natürlicherweife ihre äußeren Grigenfcpaften bie=fer Steigung, ©ie hatte ei» S>aar, baO jwifchen ©cpwaraunb ©rau fchitlerte, unb wenn fte in heftige Bewegung ge=rieib, gern fiep in witben gteepten unter ihrer Btüge herbor*ftahl, lange bürre £>änbe, bie in berbc Stauen auötiefen,graue Stugen, bünne Sippen, einen flarfcn Bau, eine breite,wiewohl flache Bruß, einen »orfreffltchcn Sttpem, unb eineStimme, bie cfl mit einem Spor gifcp weiber aufnahm, ©iepflegte in fanftern Stimmungen wohl ßon fttp felbfl a» fagen,ihr ©eilen fei arger alß ihr Beißen; aber welche 3ahne h«t 5ten eä auch mit einer 3unge aufnehmen tonnen, bie, wennfte in »otlem ©ange war, taut 3eugniffen, »on ber Strebebiö in baö Schloß St. Stonand »ernehmlich war.

©iefe auögejeichneten ©aben patten inbeß für bie SteifemPen jener leicht * unb fcpminbelfüßigen 3eit feinen Stets, unb