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1 (1825)
Entstehung
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nchmstcn Einwürfe wider das rechtschaffene Christen-thnm, zu fleistigcr Lesung und unparthepischcr Prüfungvor Gott anbcsohlcn seyn; so wirst du sehe», daß eswahr scy, daß man, aller Entschuldigungen ohngcachtct,doch Allem absagcu müsse, wenn man wolle ChristiJünger seyn. Sic pflegen zu sagen:

1. Es ist nicht möglich, man kann nicht so

heilig leben.

Antwort. Uns, aus unfern eigenen natürlichenKräften, ist cs wohl nicht möglich, nach dem heiligenWillen Gottes zu leben, aber durch die Kraft und GnadeGottes ist cs wohl möglich. (2 Cor. 3, 5. Jer. 13, 23.)Paulo und andern Gläubigen war es ja möglich, dennsie vermochten alles, nämlich durch Christum: (Phil.

4, 13.) Ist cs nun Andern durch die Kraft Christi mög-lich, warum nicht auch dir? Bitte Christum um seineKraft und Gnade, so wird dir's wohl möglich, ja ganzleicht werden.

2 . Ich bin ein einfältiger Mensch und habe

nicht studirt.

Antwort. Bei einfältiger Redlichkeit des Her-zens und Willens bleibe, so du sie hast, (2 Cor. 1,12.)aber nicht bei Dummheit und Blindheit im Guten,(1 Cor. 1t, 20.) Cs ist zu sürchten, daß du die Ord-nung Gottes umkehrest, und einfältig bist aufs Gute;aber klug genug auf's Böse. (Nöm. 16, 10.) Ob dugleich nicht studirt hast, so mußt du doch suchen deineSeele zu erretten. Darum siehe nur zu, daß du zumHimmelreich mögest gelehrt werden, und bitte Gott uwdie wahre Weisheit, so wird sie dir gegeben werden.(Jac. 1, 5.) Forsche auch fleißig in Gottes Wort,welches die Einfältigen weise machet. (Psalm 119,130.)

3. Ich bin nun alt und in der Jugend

versäumet.

Antwort. Es ist nicht gut, daß du die vergangene Zeit des Lebens so zugebracht hast, (I Petr. 4, 3.'das wird dich aber vor Gott nicht entschuldigen