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Lebensweise unterziehen. Einige haben Spitäler, andere dagegenverpflegen die Kranken nur in Privathänsern, jedoch unentgcldlich;einige sind den Ordinarien unterworfen, die meisten aber den Pro-vinzialen der Alcrianer untergeordnet. Ihre Kleidung ist gleichfallsschwarz , so wie ihr Skapnlicr, der Weihel bald weiß, bald schwarz.Beim AuSgehen nehmen sic eine Hugue (Mantel) über den Kopf,die sie fast ganz verhüllt. '
Außer den bereits erwähnten Orden erhoben sich im vierzehntenund fünfzehnten Jahrhundert noch sehr viele andere; denn die An-näherung oder Gegenwart der Gefahr — wir meinen den furchtbarenStoß, den die Kirche durch den Unglauben und die Häresie erhielt— machte eö stets mehr und mehr nöthig, die Stützen dagegen znvermehren.
Geben wir auch zu, daß die große Anzahl und Verschieden-heit der Anstalten zu großen Mißbräuchen Veranlassung gaben,und daß die Mönche sich oft zu sehr mit den zeitlichen Ehren undden irdischen Vortheilcn ihres Ordens befaßten, und so die hoheBestimmung auö den Augen verloren, zu der sic der Papst bestätigthatte; immerhin bleibt so viel wahr, daß diese Ucbcl zufällig undvorübergehend waren, daß dagegen die heilige Sache des Glau-bens von den Einen oder den Andern je nach den Zcitvcrhältnissenunterstützt wurde und im letzten entscheidenden Kampfe über ihreFeinde siegte. Gleichwohl wollen wir keineswegs die Grenzen diesesKompendiums durch eine mühevolle uncrgicblichc Aufzählung allerneuen Anstalten überschreiten, welche sofort unter besonderen Benen-nungen und mit einigen besonderen Observanzen zu denen hinzu-kamen, deren Geist und Bestimmung wir auseinander gesetzt haben.Viele von ihnen haben in der Geschichte nur eine geringe Bedeutung,darum wird das folgende Kapitel nur noch von einigen religiösenVereinen handeln, deren Eigcnthümlichkeit eine nähere Erwähnungverdient.
l Als noch vorhandene Häuser sind bekannt: Cöln, Düsseldorf, Gent,Grammont, die zusammen an 60 Individuen enthalten mögen.