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ihrer salbungsrcichen Predigten. Außerdem eilten diese Glanbcns-boten hin zu den Mauren und Arabern, den Herrn van Afrika, dieEuropa nicht allein mit ihren gefürchteten Waffen, sondern auch mitder Verbreitung dcö Islams bedrohten. Im Osten traten sic beiden Griechen auf, um das Schisma wieder gut zu machen, undpredigten bei den Tartaren in Persien, in Armenien, an den UferndcS schwarzen Meeres und der Donau. Nördlich breiteten sich ihreMissionen aus in Irland, Schottland, Dänemark, Schweden,Preußen, Polen und Rußland, bei Völkern, zu denen zwar dieKunde des Christenthums bereits gedrungen war, bei denen csaber noch nicht hatte allgemeine Religion werden können. Selbstin Grönland landeten diese Friedensboten. So weite und soviele Missionen erforderten eine Anzahl Mönche, die ans Un-glaubliche grenzt. Und solch' eine Thätigkeit, solch' eine Auf-opferung, ist sie möglich ohne die christliche Liebe! Und dennochwaren sie nicht blos Männer von glühendem Glaubenseifer durch-drungen, sondern Gelehrte, welche die Sprachen, Sitten und Re-ligionen der Völker wohl kannten, deren Apostel sie werden wollte».Sie gründeten ihnen Klöster und wohllhätigc Schulen. Und wktswar der Lohn, der den Ehrgeiz hätte wecken können? Die Einenstarben nach Erduldung unsäglicher Mühen als Märtyrer sowohlbei den wilden Horden der nördlichen Gegenden, als auch unterden leidenschaftlichen Häretikern der gebildeten Völker!
Als die besten Redner, deren Worte selbst die Heiden rührten,werden genannt: der heilige Hpaeinth, der Apostel des Nordens,auf dessen Pfaden sich allenthalben Klöster erhoben; der heiligePetrus von Verona; Johann von Viecnza und der heilige Ambro-sius von Siena; Heinrich Suso, dieser liebenswürdige Schwabe;Johannes Taulcr und noch manche Andere.
Die Entdeckung der beiden Indien erweiterte den segenövollenWirkungskreis dieser kräftigen Prediger. Vom Jahre 1503 bis1616 finden wir ihre Spuren und Früchte allenthalben in Ostindien,St. Domingo, Mcrieo, Peru, Neugranada, Chili, Lima, in denFlvrida'S, aus den Philippinen, aus der Halbinsel Malacea, inSiam, China, Japan, ans Mozambigne und der ganzen Ostküstevon Afrika. Sie predigten Christum, gründeten Häuser, Convente