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Laienbrüder cingeführt, und die Congregation zählte stets mehrund mehr Klöster. Zwistigkeiten mit den Observanten und Con-ventualcn des ersten Ordens hatten endlich zur Felge, das« die Con-gregatien vom Jahre 1642 an ohne einen Generalvikar lebte nndlediglich von ihren vier Provinzialen der Provinzen Frankreich, Aqui-tanien, Normandie nnd Lyon mit ihren 60 Klöstern regiert wurde.
— Ihr Wahlspruch war: I'oonilmilm ooronnl.
Das Hanpthauö der Tertianer ist in der Hauptstadt der Christen-heit. Hier enthalten das Hanpthauö (St. Cosmaö und Damian)und das Haus St. Paul zusammen 50 Individuen.
NcUgiosincn des dritten Grdcns des heilige» Fnuiiiskus.n) Elisabethinennen.
Elisabeth war die Tochter des Königs Andreas II. von Un-garn und der edlen Gertrud. Sie ward im Jahre 1207 geboren,und gleich nach ihrer Geburt dem sieben Jahre alten thüringischenLandgrafen Ludwig, einem Sohne Hermann's von Thüringen, feier-lich verlobt. Im Jahre 1211 wurde auf der Wartburg mit dein11jährigen Bräutigam und der 4jährigen Braut die Verlobungselbst feierlich vorgenommen.
In Sittsamkeit, Mäßigkeit, Frömmigkeit und Unschuld verlebtedie junge Braut an dem damals so glanzvollen Hofe ihre Kinder-jahrc. Ihr mildthätigcr Sinn, ihre Demuth und Bescheidenheit, Iwaren Manchen ein solcher Dorn im Auge, daß man das schüch-terne Mädchen wieder nach Hause oder in ein Kloster schickenwollte. Allein der biedere Landgraf schützte und tröstete sie freundlich.
Im Jahre 1221 fand die wirkliche Verchlichung zwischen Lud-wig und Elisabeth statt. Bald zeigte sie sich als eine wahre Mut-ter der Armen, und dabei als eine treffliche Gattin. Ludwig ehrtesie so sehr, daß er im Jahre 1226 bei seiner Abreise zu Kaiser-Friedrich II. nach Italien ihr die Regierung seines Landes übertrug.
Alle Ersparnisse verwendete sie auf den Bau und die Bega-bung jenes berühmten Hospitals unter der Wartburg, woraus 1331ihr zu Ehren ein schönes Kloster entstand. Nebenbei versorgte sienoch viele Arme. Ferner baute sie das Spital St. Anna nnd St.Spiritus zu Eisenach. Von übelwollenden Finanzmännern deswegen