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der Liebe zur Vollbringung von guten Werken vereinigt haben, ob-wohl diese Arten von Brüderschaften vom heil. Stuhle oder vonden Bischöfen der Gegenden, in denen sie errichtet wurden, bestä-tigt sind, so tragen doch die Bestimmungen und Verordnungen,welche zur Aufrechthaltuug einer gleichförmigen Observanz in den-selben dienen, nur den Namen Statuteil und es genügt zur Auf-nahme, sich in das Verzcichniß der Mitbrüder einschreiben zu lassen.Dagegen tragen die Verordnungen, welche zur Handhabung derObservanz unter den Tertianern dienen, den Namen Regel, unddiese Tertiarier müssen sich durch ein Noviziatsahr prüfen lassen,nach dessen Verflnß sie die einfachen Gelübde ablegeu. Obwohlman nun zwar nicht sagen kann, die Tertiarier seien Mönche,weil sie ja nicht durch feierliche Gelübde gebunden sind, so sinddoch ihre Gesellschaften wahre Orden, weil im fraglichen Falle dasWort „Orden" eine Lebensweise unter gewissen Regeln und Cere-monien, welche die beobachten, die sich dazu verpflichten, bedeutet,und diese Lebensweise von mehreren Päpsten bestätigt wurde, wiecs die Bullen Nikolaus IV. zu Gunsten der Tertiarier des heil.Franziskus, Junoecuz VII. für die des heil. Dominikus, Martins V.für die der Scrviten, Eugens IV. und Martins V., für die derAugustiner, des Sirius IV. für die Carmeliten und Julius II. fürdie der Minimen bestätigen.
Kußscrtigc Mönche des dritten Veden» de» heiligen Franziskus.
Nicht minder wichtig ist der Ursprung und die Ausbreitungder büftenden Mönche des dritten Ordens.
Obwohl der heilige Franziskus seinen dritten Orden nur fürsolche Personen beiderlei Geschlechtes gestiftet hatte, welche zwar ihreVerbindlichkeiten mit der Welt nicht brechen konnten, nichts destoweniger aber einem büsienden und von dem der übrigen Menschenausgezeichneten Leben huldigen wollten, so fanden sich doch seit derGründung des dritten Ordens eifrige Verächter der Welt, mit der siekeine Verbindlichkeit Angegangen Hallen, und die mit zunehmenderFrömmigkeit mit diesem Staude freiwilliger Buße auch den derZurückgezogenheit (wobei sie dann in klösterlicher Gemeinschaftlebten und sich in die Ordensgelübde fügten) verbinden wollten. So