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folgten Paris, Nogent-Ardaut; Sylvester in ca,uw zu Nom undLondon und so entstand nach und nach eine nicht unbedeutendeCongregation. Sie trage» graue sergene Röcke mit einem weiß-zwirnenen Strick statt des Gürtels, in Frankreich und Spanienohne Skapulier, in Italien nicht selten mit einem grauen Skapu-licr; im Chor und bei allen Feierlichkeiten hüllen sie sich in großegraue Mäntel.
Auch die heilige Colette Boilet (1380—1447) führte in mehrerenihrer Häuser eine strenge Verbesserung ein. Die Nonnen ihrerVerbesserung waren durch den Namen „arme Clarissinen"unterschieden.
Im Jahre 1485 nahmen die Nonnen aus dem Kloster AveMaria zu Paris die Verbesserung der heiligen Colette an, undübertrafen alle übrigen Reformationen desselben Ordens durch strengeHebungen.
Auf der anderen Seite wurden die Nonnen zur unbeflecktenEmpfängnis! der heil.Maria (gestiftet im I. 1484 zu Toledovon der ehrwürdigen Beatrir von Sylva), deren Anstalt sofortPapst Jnnoeenz VIII. i. I. 1489 bestätigte, durch die Vermittlungdes berühmten Cardinals Mmcnes, eines Franziskaners, mit denClarissinen vereinigt, deren Regel sie, jedoch mit gewissen Milde-rungen, annahmen. Julius II. gab im Jahre 1511 den Cvneep-tionistinen eine besondere -Regel, ließ sie jedoch nichts desto wenigerstets den Clarissinen cinverleibt.
Die Klöster der Clarissinen sind, außer dem Wiegenorte Assisi,in unfern Tagen folgende: Aire, Albcnga, Alessandria, Altsandeein Galizien, Aneona, St. Angelo in Sieilien, St. Angelo in Vado,Antwerpen, Arezzo, Asti, Aversa, Bologna, Briren, Cagliari,Camerino, Catanea, Cheyini in Polen, Cunco, Dublin, Fabriano,Ferentino, Fermo, Florenz, Fossombrone, Gacta, Gent, Genua,Grammvnt in Belgien, Gnbbio, Krakau, Lima, LimogeS, Lovera,St. Lneeardo Barrameda, Maeao, Manila, Maracaibo, Marseille,Mateliea, Merida de Maracaibo, Messina, Merieo, Montcfaleo,Montepuleiano, Narni, Neapel, Neupamplona, St. Nicolas iu^Belgien, Nola, Noreia, Novara, Osimo, Palermo, Paradies inder Schweiz, Perugia, Pesaro, Porto Mauritio, Prato, Quito,