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1 (1845)
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zuri'ickrufen und willfahrte seiner Bitte. wäre aber ein groberJrrthnm, wenn man glauben wollte, diese Gutheißung widersprechedem Beschluß, dem gemäß das vierte im Lateran im Jahre 1215gehaltene Concilinm mit Beistimmnng des Papstcö verbot, einenneuen Orden zu errichten, denn die Approbation des Ordensdurch den Papst fällt ja ins Jahr 1210.

DaS Jahr 1210 sollte sofort dem werdenden Orden der min-dern Bruder ganz besonders förderlich stpn. Bis jetzt hattensie da und dort in armen Hütten, in vereinzelten Grotten gewohnt,ohne einen festen VcreinigungSpunkt zu kennen, an dem sie sich nachihren beschwerlichen Reisen hätten versammeln können. Dazumaluun traten die Benediktiner vom Berge Subasio die kleine Kirchevon Portiunenla, in der Nähe von Assisi an sie ab; und dies; nichtsehr ansehnliche Gebäude, ' daö aber bald nackher zu einem herr-lichen Tempel wurde, ward in der katholischen Kirche als der Haupt-ort der Frauziskanerklöster berühmt.

Dem heiligen Franziskus aber muß man das Zeugnis; geben,er habe unermüdct gearbeitet, und sein Eifer sei nie erkaltet. MitBewunderung sahen es seine Schüler, wie er seinen Körper kreuzigte,und ihm in seiner Dcmuth einen verächtlichen Namen gab, ihneinzig nur für geeignet hielt, Lasten zu tragen, mißhandelt zuwerden und magere Kost zu genieße». Oft stürzte er sich in eis-kaltes Wasser, wälzte sich im Schnee, um so das Feuer der Be-gierlichkeit zu ertödten, und wiederholte öfters im Jahre ein vierzig-tägiges Fasten.

Auf den Ruf des Heiligen zerstreute sich seine kleine Heerdebald in alle Gegenden; er selbst gründete überall, wo er wandelte,besonders aber in Italien und Spanien, neue Klöster und sam-melte neue Schüler um sich. Jener Triumph, den die Tugendendes heiligen Franziskus ihm in den Herzen aller Gläubigen er-rangen, erhielt gewissermaßen seit dem Concilium vom Lateran

i Dies? Kirchlein war nämlich 17 Schnh breit, 37 lang nnd hatte einenniederen Thurm. Der Ort war einsam, zn stillen Betrachtungen einladend.Daneben war eine Höhle, wo Franz oft betete, und viele Rosenhecken umhertrugen die herrlichsten Rosen. Kein Ort ans der ganzen Welt war dem heili-gen Franziskus lieber, besonders auch wegen der großen Verehrung, die er znder Mutter des Heilandes trug.