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reuigm Mönche ausdrückten, nach Melesine zurück und übernahmhier die Leitung dcö Klosters bis zu seinem Tode.
Unter dem heiligen Alberich, welcher im Jahr 1099 dem hei-ligen Robert in der Leitung von Cisteaur folgte, befestigte sich dieseAbtei durch die Annahme besonderer Statuten. So groß war indieser Zeit noch das Vertrauen, welches die Regel des heiligenBenedikt einflößte, daß diese Statuten nur die Beobachtung dieserRegel ohne irgend eine Ausnahme und Milderung zu ihrem Ge-genstände hatten. Um sich daher strenge nach ihnen richten zukönnen, erbaute man die Klöster ferne von den Städten und Dör-fern in die ruhigere Einsamkeit der Wälder oder Wüsten, schloßKleiderpracht, ausgesuchte und feine Gerichte von der Tafel derMönche aus, und zeigte in den Kirchen und den zum Gottesdienstenothwendigcn Gegenstände einen Geist der Annuth und DürftigkeitGleichwohl untersagten diese Statuten dem Kloster nicht das Eigcn-thum des Bezirkes, auf dem es stand, und dieses Vcsitzthum warselbst von der Regel des heiligen Benedikt bestätigt. Der heiligeAlberich nun machte von dieser Bestätigung Gebrauch, wahrschein-lich weil er dachte, in dieser Zeit könne ein Kloster sich nicht hal-ten, wenn es nicht auf eigenem Grund und Boden errichtetsei. In seine Gemeinschaft wurden auch Laienbrüder ausgenom-men, jedoch mit der auödücklichen Versicherung, daß man sie mildeund schonend behandeln werde. Cisteaur nahm sich also, um esnoch ein Mal zu sagen, eine strenge Beobachtung der Regel desheiligen Benedikt vor. Allein man könnte glauben, cs hätte einenvon den alten Benediktinern unabhängigen Orden gründen wol-len, weil der heilige Alberich aus Andacht gegen die heiligste Jung-frau, welche er als Patronin erwählte, statt des schwarzen Habitseine weiße Kleidung einführte.
Der heilige Stephanus (1134), welcher im Jahre 1109 dieLeitung der Abtei übernahm, suchte in der strengen Beobachtungdes Gelübdes der Armuth seinen Vorgänger noch zu übertreffen.Man schaffte nämlich in den Kirchen die goldenen und silbernen Kreuzeab, und an ihre Stelle kamen hölzerne. Ferner verbot man denGebrauch der Leuchter und setzte fest, daß nur Einer, und zwarein eiserner, vorhanden sehn solle. So gab man auch den Be-