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thcilten sich in fünf Congrcgationen, von denen jede ihren eigenenGeneral hatte.
Dieser Orden, dem auch der gegenwärtige Papst angchört, be-steht noch, nnd sein Hanptkloster ist zu Rom (St. Grcgorius); essoll indessen nach neueren Angaben nur 12 bis 15 Individuenzählen. Die übrigen Häuser sind: Avellana bei Cagli, Fabriano,Forli, Gubbio, Pesaro sammt einigen in Sieilicn. Die Gcsammt-zahl der Mitglieder mochte 100 bis 110 betragen. Der gegenwär-tige Gencralvorstcher ist der Hochw. Herr Ambrosius Bianchi, zu-gleich Cardinal. Aufgehoben dagegen wurde er im Oestcrreichischenunter Kaiser Joseph und durch die französische Revolution inFrankreich , Italien und den andern Ländern, welche der Einwir-kung dieser Umwälzung unterworfen waren.
Bedeutender der Zahl nach als die Cönobiten sind die Camal-dulenser Eremiten, von denen der neuste römische Kircbcnkalenderzwei Gcneralvorstehcr aufführt. P. OnuphriuS Campion ist Nettesterzu Camaldoli nnd soll an der Spitze von 30 Ordensbrüdern stehen;P. Engen Hamburg ist Aeltcstcr von Monte Corona bei Perugia,nnd dieses Kloster soll den neuern Berichten zufolge 60 Ordens-männer enthalten. '
Außerdem besitzen diese Eremiten noch Klöster bei Ancona, zuBielanz in Polen, bei Fano, bei Frascati, zu Latour am Fußedes Vesuv, bei Neapel, eines in Piemont, deren jedes 12—15 In-dividuen zählt; endlich haben sie noch ein Hospitium zu Rom mit3—4 Individuen. Daher mag die Gesammtzahl der CamaldulcnserEremiten säst an 200 reichen.
Drdcn von Vallombrosa; Johann Vuaidcrt, sein Stifter.
Der heilige Johannes Gualbert gehörte einer reichen und adeli-gen Familie an, die sich zu Florenz niedergelassen hatte. ErI wurde mit aller Sorgfalt in den Grundsätzen der Frömmigkeit undin der Erlernung alles Wissenswerthcn erzogen; kaum aber hatteer die Welt betreten, als er auch schon ihren Geist und den Ge-
einen schwarzen. Die Laienschwestern hatten statt der Kutte einen weißenMantel oder Schleier. Sie besitzen noch ein einziges Kloster in der Hauptstadtder Welt, jedoch init wenigen Mitgliedern.