Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
431
Einzelbild herunterladen
 

Gläubigen gab, daß ihre Seelen nicht nur nach dem Tode fort»dauern, sondern auch Bewußtseyn und Thätigkeit behaltendaß sie in himmlischer Klarheit und Seligkeit leben, sichuntereinander in der himmlischen Herrlichkeit sehen undWiedersehen, kennen und sprechen, gemeinsamen und vertrau-lichen Umgang haben werden z daß Gott die Treue und denEifer in seinem Dienste und in der Sorge für seine Ehrezu schützen, und mit dem herrlichen Gnadenlohn zu belohnenwisse.

Nun folgt noch das wichtigste in dieser ganzen Ge^schichte, nämlich das Zeugniß Gottes von Jesu, daß ersein geliebter Sohn sei, an welchem er Wohlgefallen habe,und den wir hören sollten.

Zwei Stücke sind es, die uns aus dem verlesnen Ab-schnitt zu betrachten Vorkommen:

I. Die Ueberschattung der Wolke und die Stimme Got-tes aus derselben z

II. Die Furcht der Jünger darüber, nebst dem Trost undBefehl, den sie dabei von Jesu empfingen.

i Th eil.

Da er noch also redete, siehe, da überschat-tete sie eine lichte Wolke, heißt es im Anfang un-sers Textes. Indem Petrus die wohlgemeinte, aber nichtwohl überlegte Vorstellung an Jesum that: Herr! hierist gut seynz willst du, so wollen wir hier drei Hüttenmachen, dir eine, Mose eine und Elias eine, wurden sieplötzlich und unvermuthet von einer lichten Wolke überschat-tet, die Gottes Allmacht bereitete und ein Zeichen seinerbesondern Nähe und gegenwärtigen Majestät war. Dennder Herr fährt auf den Wolken wie auf einem Wagen.Ps. 104, Z. Sie verkündigen ihn als den Herrn desHimmels. Sie mildern und verbergen bei seinen ausser-ordentlichen Offenbarungen, den Glanz seiner göttlichen