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in seinem Dienst, zum Hinsehen auf das Unsichtbare undEwige, zum Trachten nach dem das droben ist, zur Zu»friedenheit mit Gottes Wegen und Wohlgefallen an den»selben, liegen also in der Vcrklärungsgeschichte Jesu undauch in dem Abschnitt, den wir jetzt daraus betrachtethaben. Und wie sehr bedürfen wir dieser Ermuntrungaus Gottes Wort, da so vieles in uns und um unsist, das uns abhalten und träge machen will, dem Klei»nod nachzujagen, welches Vorhalt die himmlische Beru»fung Gottes in Christo Jesu.
Wer wünscht nicht ewig bei Jesu in seiner Herrlich»keit zu seyn, worin es so unaussprechlich wohl und seligist. Wer wünscht nicht wie Moses und Elias in himm»lischer Klarheit ewig zu strahlen und zu leuchten wie dieSonne in des Vaters Reich. Wünschen wir aber nachDiesem Leben bei Jesu in der Herrlichkeit zu seyn, dannmäßen wir uns auch hier zu ihm bekehren und durch denGlauben mit ihm vereiniget werden, mäßen uns seinenAusgang, den er zu Jerusalem erfüllt hat, sein versöh»nendes Leiden und Sterben zu Nutze machen, es als dieBezahlung für unsere Sünden im Glauben annehmen,Beruhigung für unser Gewissen und Kraft zur Kreuzt»gung und Tödtung des alten Menschen daraus herleiten zmäßen uns selbst verleugnen, unser Kreuz auf uns nehmenund ihm Nachfolgen, ihm anhangen, in ihm leben undbei ihm bleiben, bis wir in ihm sterben. Wünschen wirwie Moses und Elias in himmlischer Klarheit zu glänzen,so mäßen wir uns auch wie sie dem Dienst Gottes ganzergeben und Schmach und Leiden um Gott und der Wahr»heit willen gefallen lassen z wie sie der Heiligung nach»jagen und uns reinigen von aller Befleckung des Fleischesund des Geistes. Sonst ist unsere Hoffnung ein Hausauf Sand gebaut und läßt uns am Ende zu Schandenwerden z davor hüte sich doch ein jeder. Die Seligkeitmit ewiger Herrlichkeit ist es werth, das wir in der rech»ten Ordnung und mit dem gehörigen Fleiß darnach trach»ten. Wer das bis dahin nicht gethan hat, der fange esdoch ungesäumt an und kämpfe mit Ernst wider alle Hin»dernisse und suche bei Jesu Gnade zu überwinden. Wer