heit noch weit Heller ist, wo der Seligen, die mit Licht,Glanz und Herrlichkeit umgeben sind, unzählbar viele sind,wo man ihre Herrlichkeit und Seligkeit nicht blos. an»schaut und bewundert, sondern derselben mit theilhaftigwird. Nach diesem Kleinod hier von ganzem Herzentrachten, ist darum wahre Klugheit und es über den Sor»gen, Geschäften und Vergnügungen dieses Lebens versäu»men, die größte Thorheit.
Manche Gläubige schmecken auch noch zuweilen etwasvon diesem unaussprechlichen Wohlseyn bei Jesu undmöchten dann auch gerne aufgelöset und aller wegen beiihrem verklärten Heiland seyn, aber des Herrn Plan istdurchgängig ganz andes als der ihrige; sie mäßen nochwie Petrus vorher durch manche dunkle Thäler der De»müthigungen, Leiden, Prüfungen und Anfechtungen durch,ehe sie für immer in die himmlische Herrlichkeit aufge»nommen werden. Der Heiland führet sie nach seinem Rath,und nicht nach dem ihrigen. Ist sein Rath auch oft wun»derbar, so ist er doch immer der weiseste und beste, sowird er doch herrlich von ihm ausgeführt, so daß siehintennach und besonders in der seligen Ewigkeit Ursachefinden dem Herrn zu danken, daß er sie nicht nach ihremWunsch , sondern nach seinem Rath geführt, weil ihnendie erfahrnen Demüthigungen, Leiden und Prüfungen seligenGewinn verschafft haben. Darum singt der Dichter des'Zo4. Lkves:
Du führest Herr die DeinenNie so, wie sie es meinen!
Nein! nur nach deinem Rath,
Ob ich mich auch betrübe.
Bleibt doch dein Rath voll Liebe;
Das zeigt der Ausgang mit der That.
A n w e n d u n g.
Wie viele Ermuntrungen zum Glauben und zur Äott»seligkeit, zum Gehorsam gegen den Herrn und zur Treue