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1 (1828)
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mit der Führung und Regierung Gottes über ihn, mitdem Amt, Stand und Beruf worin er ihn gesetzt, zu»frieden zu seyn und dafür zu sorgen, das er nur indemwas ihm Gott anvertraut hat, treu fey und seine ihmobliegende Pflichten erfülle.

So wie uns aber diese Bemerkungen über des HerrnHandlungsweise mit seinem Volk Zufriedenheit einflößenkann und soll, so ist sie auch sehr geschickt uns muthigund getrost zu machen in Ansehung der Zukunft, wennwir ihm angehörcn. Wir wissen zwar nicht welche Prü»fungen und Leiden in der Nachfolge Christi auf uns war»len, in welche schwere Versuchungen, Nöthen und Drang»sale wir noch kommen können, ehe wir unfern Kampfausgekämpfet und unfern Lauf vollendet haben, aber des»sen können wir versichert seyn, wenn uns der Herr zuschweren Leiden in seinem Dienst und seiner Nachfolge be»rufen hat, er uns auch durch eine reiche Mittheilung seinerGnade darauf vorbereiten oder darunter stärken werde, daßwir mit Paulo rühmen können: gleichwie wir des LeidensChristi viel haben, also werden wir auch reichlich getrö»stet durch Christum.

3). Unser Evangelist gedenkt aber nicht allein der Zeitwann Jesus verklärt wurde und der Personen, die dabeizugegen waren, sondern auch des Ortes, wo sie geschähe,wenn er sagt: Und nach 6 Tagen nahm Jesus zu sichPetrum und Jacobum und Johannen:, seinen Bruder undführete sie beiseits auf einen hohen Berg;welchen Petrus in der angeführten Stelle den heiligenBerg nennt, nicht allein der heiligen Personen wegen,die darauf zusammen trafen, sondern vielmehr, weil sichder Sohn Gottes auf diesem Berge in seiner göttlichenHerrlichkeit offenbarte und des Vaters Stimme daraufgehört wurde. So wurde auch der Berg Horeb oderSinai, der Berg Gottes genannt, weil sich Gott aufdemselben auf eine feierliche Weise gcoffenbaret hatte, unddie Gegend, worin Moses den brennenden Busch sah, wo»rin ihm Jehova erschien, ein heiliges Land genannt.

Viele, besonders von den Alten halten dafür, daß die»ser heilige Berg, der Berg Thabor sey, welcher nicht