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1 (1828)
Entstehung
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rückschrecken, sondern verleugnen die vergängliche Lust derWelt und tragen die kurzen und heilsamen Leiden dieserZeit, die ihnen ewigen Nutzen und Gewinn bringen, mitGeduld; denn sie wissen, daß sie auf diesem Wege denewigen Leiden, welche die furchtbarsten sind, entgehen undbald an den ewigen Freuden des Himmels Antheil habenwerden. Unsre Trübsal, sagt Paulus, die zeitlich undleicht ist, gewährt eine ewige und über alle Maßen wich»tige Herrlichkeit; uns, die wir nicht sehen auf dasSichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn, was sicht»bar ist, das ist zeitlich, was aber unsichtbar ist, das ist ewig.Man beschäftigt sich also auf diesem Wege vorzüglich mitewigen Dingen, mit ewigen Gütern, Freuden und Selig»keiten, denkt und strebt ihnen nach, kommt ihnen immer nä»her, genießt den Anfang und Borschmack derselben, wirstden Anker seiner Hoffnung in das Inwendige des Bor»Hangs, dahin der Borläufer, Jesus Christus, für uns ein»gegangen ist, suchet was droben ist und ziehet das Ewigedem Zeitlichen vor, vergißt was dahinter ist und strecktsich zu dem, was davorne ist, jagt dem vorgesteckten Zielenach, dem Kleinod, welches vorhält die himmlische Beru»fung in Christo Jesu. Man geht auf diesem Wege zumewigen Leben ein, wenn man seinen Gang durch diese Zeitvollendet hat, kommt zu der ewigen Ruhe, Freude undHerrlichkeit, die der ewige Gott nach seiner ewigen Gnadedort oben bereitet hat denen, die ihn lieb haben. Darumsseißt dieser schmale, aber gute und gottgefällige Weg einewiger Weg.

ii. T h e i l.

In Ansehung dieser beiden Wege haben wir nach demBeispiel Davids zweierlei zu bitten, nämlich erstens, daßer sehe, ob wir auf bösem Wege sind, und zweitens, daßer uns auf ewigem Wege leite.

i. Zuerst begehrt und bittet David von dem Herrnseinem Gott, dem allwissenden Herzenskündiger und Nie»