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1 (1828)
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waren, die klugen, die wieder recht wacker gewordenwaren und ihre Lampen mit glücklichem Erfolg geschmückthatten, weil sie Del in ihren Gefäßen hatten, die gin-gen mit ihm hinein zur Hochzeit, in feine himmli-sche Freude und Herrlichkeit. Hierauf wurde die Thürverschlossen, zum Zeichen, daß Niemand mehr hineinge-lassen werde, daß mit der Ankunft des Herrn zum Gerichtdie Gnadenzeit für alle Menschen nun für ewig aus sei.Darum wurden auch die thörigten Jungfrauen gänzlichabgewiesen. Denn zuletzt heißt es, kamen auch dieandern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr,thue uns auf. Er antwortete aber und sprach:Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht, kenneeuch nicht als meine gläubigen Freunde. Ich stehe alsBräutigam in keiner Verbindung mit euch und ihr gehörtnicht in meinen Hochzeitsaal. Denn wer Christi Geistnicht hat, der ist nicht sein. Nom. 8.

n. Theil. oder Anwendung.

Ach, wie unglücklich, ewig unglücklich sind Alle, dieden thörigten Jungfrauen gleichen! Sie mäßen draußenbleiben, wo Heulen und Zähnklappen ist, mit den Heuch-lern und Gottlosen. Jesus, unser göttlicher Lehrer undRichter, redet weder hier noch irgendwo von einem drit-ten Ort, sondern nur von Himmel und Hölle.

Wie glücklich sind hingegen diejenigen, die den klugengleichen und sich wohl bcrathen! Sie bekommen Theilan dem ewigen Leben. O daß wir weise wären und ver-nähmen solches, daß wir bedächten, was uns hernach be-gegnen wird! Ohne Zweifel haben seit achtzehnhundertJahren Viele von diesem Gleichniß einen heilsamen Gebrauchgemacht und einen ewigen Segen erlangt. Möchten wirdenn doch auch eine zweckmäßige Anwendung davon ma-

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