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1 (1828)
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281
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Anwendung.

So war die Liebe der Apostel, und der ersten Christenwirklich, wie ihre Briefe und ihre Geschichte ausweisen.Sie war stark wie der Tod, ihr Eifer fest wie die Hölle.

Daß sie so auch bei uns werde, geliebten Freunde, dasmuß unser Anliegen und Bestreben seyn, nachdem wir indieser Morgenstunde in dem heiligen Abendmahl den TodJesu aufs neue verkündigt haben, an diesen höchsten Beweisseiner höchsten Liebe sind erinnert worden und uns ihm dabeiaufs neue ergeben, zur Treue und Beständigkeit in seinerLiebe verpflichtet haben. Unser Wünschen und Bitten mußes seyn, daß er uns dazu durch eine zunehmende Erkennt-niß und Gcnießung seiner Liebe tüchtig mache, uns da-zu wie ein Siegel auf sein Herz und wie ein Siegelauf seinen Arm setze. Denn die starke, feste, unauslöschlicheLiebe zu dem Herrn Jesu wird in uns entzündet durchdie lebendige Erkenntniß und gläubige Zueignung seiner alleBegriffe übersteigenden, starken, festen und unauslöschlichenLiebe zu uns, die ihn bewog sein Leben für uns in denTod zu geben und ein Versöhnopfer für unsre Sünden zuwerden, um uns Gottes Gnade, Gerechtigkeit und ewigesLeben zu erwerben. Unsere Liebe zu Jesu wird genährtdurch die öftere Betrachtung und Zueignung seiner Todes-leiden und ihrer köstlichen Früchte, durch den Genuß unddie Erfahrung seiner Liebe und des Heils, das er unserworben hat. Sie wird vermehrt, gestärkt und entflammtdurch die steigende Erkenntniß seiner herrlichen und liebens-würdigen, so köstlichen Verdienste und so großer Liebe,durch die zunehmende Erfahrung seiner Liebe und ihrerwohlthätigen Wirkung.

O kennten doch alle Gläubigen die Liebe des HerrnJesu zu ihrem Besten, hätten sie tiefere Eindrücke vondieser unendlich großen und zärtlichen, starken, eifrigen, fe-sten, brennenden und unauslöschlichen Liebe, sie würden nichtso lau in seiner Liebe und eiferlos in seinem Dienste seyn, wiesie oft sind; würden auch nicht so blöde, schüchtert!, kncch-

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